Bericht von Corinna

Die Messe ist jetzt eine Woche her, und ungefähr genau so lange brauchte ich auch, um wieder zu mir zu kommen. Zumindest so weit, dass ich Lust habe, darüber zu schreiben.
Es ist natürlich eine andere Belastung, wenn ich viele Reiter und Pferde mitnehme und davon auch noch viele „grün“ sind – aus den geplanten 10 Pferden wurden, nachdem das große „Schimmelschwinden“ einsetzte und drei unserer Weißen nicht mitkommen konnten, durch kurzfristige Tauschaktionen immerhin noch neun Pferde, und sechs der Teilnehmer hatte keine Messe-Erfahrung. Die haben sie jetzt 🙂

Ich finde es immer gut, gerade für ganz Unerfahrene, gleich ein paar Tage am Stück da zu sein. Insbesondere für die Pferde. Sie lernen gleich, fremdes Wasser zu trinken, woanders zu schlafen, woanders zu fressen, und sie kommen nicht so überdreht und aufgekratzt nach Hause, wie da nach nur einem Auftritt passieren kann, zu dem man morgens hin und abends zurück fährt. Da bleibt oft viel mehr Anspannung und Aufregung in der Erinnerung, was bei einem solchen Mega-Event kaum hängenbleiben kann  🙂

Mich betraf das Schimmelschwinden insofern, als das ich ganz kurzfristig entschied, Fàscino mitzunehmen – und Nic, deren Merlin ausfiel, Joya zur Verfügung zu stellen.

Ab dem Moment, als Fàsci wusste, dass er mitkommt, drehte er total auf. War der Wechsel in den neuen Stall im August für ihn schon ein Jungbrunnen gewesen, verlor er jetzt nochmal ein paar Jahre und ich flog beim nächsten Ritt fast runter. Er blieb die ganzen Tage vor der Abfahrt so, war kernig, fröhlich, glänzte und hatte sichtlich Lust, loszufahren. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch, ein Gefühl wie frisch verliebt. Total irre. Seit 20 Jahren sind wir zusammen und dann löst diese Entscheidung solche Reaktionen aus. Es war einfach ein Hochgenuss, die pure Vorfreude!

Nic hatte nicht viel Zeit, sich auf Joya einzustellen und ich überlegte, welchen Part ich ihr am besten geben könne. Da der Schimmel, der die Arbeit an der Hand hätte zeigen sollen, ebenfalls ausgefallen war, probten wir das. Es war super! Nic und Joya verstanden sich am Boden sofort so gut, dass sie direkt alles abrufen konnte – incl. freiem Steigen. Allerdings spielte sie unbeabsichtigt Spanischen Schritt und Spanischen Trab kaputt… Das ließen wir weg und ich brauchte tatsächlich einige Tage, bis das wieder da war. Für so empfindsam hätte ich ihn da nicht mehr gehalten, aber es warnte mich vor. Wir übten also, so oft die Zeit es noch zuließ, und die Zusammenarbeit der beiden verbesserte sich jedes Mal.

Der große Schreck dann am Abend vor der Abreise – nachdem ich im Schneegestöber Joyas Hals, Mähne, Schweif und Beine gewaschen hatte und wir durchnässt und bibbernd wieder in den Stall kamen, holte ich Fàsci raus, um auch bei ihm Beine und Schweif zu waschen. Den Hals konnte ich mir bei seiner praktischen Farbe ja sparen.
Es war schon dunkel und ich sah nichts, aber ich fühlte es und mir wurde schlagartig noch kälter: das rechte Vorderbein war ein heißer Elefantenfuß. Nein, bitte nicht…

Er hatte einen länglichen Riss, wohl von einem Schlag. Zum Glück war diese Art Wunde nicht so sehr einschussgefährdet, aber dass sie überhaupt da war, war schlimm genug. Ich trabte ihn auf der Stallgasse rauf und runter – er ging völlig klar. Ich führte in der Halle, danach war das Bein ein ganz klein wenig dünner, aber immer noch deutlich spürbar warm. Was tun…?

Ich beschloss, ihn auf jeden Fall mitzunehmen. Wir würden von Mittwoch bis Sonntag weg sein. In der Zeit konnte er unmöglich alleine in der Box bleiben, wenn alle anderen rausgingen, er konnte aber auch genaus so wenig mit raus, wenn ich die Entwicklung des Beins nicht sah und nicht behandeln konnte. Mehr und besser um ihn kümmern als auf der Messe konnte ich nicht, zudem war da ein Tierarzt vor Ort. Auch wenn er nicht einsetzbar sein sollte, so wollte ich ihn doch lieber bei mir haben.

Am nächsten Morgen war das Bein noch immer unglaublich dick, aber weniger warm. Fàsci trat voll auf. Ich rieb das Bein ein und ließ hier die Transportgamasche weg.
Die Fahrt war völlig problemlos, das Auto bis unter’s Dach vollgepackt, nach zweieinhalb Stunden waren wir in Hannover.
Die beiden kamen vom Hänger, sahen sich um – „ah, hier sind wir!“
Los ging es für mich hier mit dem Papp de deux, das muss gut zwölf Jahre her sein. Mit Fàsci war ich 2003 und 2005 hier, in den beiden Jahren und danach mit Negócio. Und dann im letzten Jahr mit Joya. Viele, viele Erinnerungen verbinde ich also inzwischen mit dieser Messe, die ich als die schönste empfinde. Früher kam die richtige Aufregung immer hoch, sobald ich die Messehallen sah, das ist jetzt (leider) nicht mehr so. Irgendwie war das immer schön   🙂

Mit Fàsci im Schlepptau hatte auch ich aber trotzdem endlich mal die Chance, wieder aufgeregt zu sein – und es passierte und hat sich gelohnt. Nachdem wir die Boxen für die Pferde hergerichtet und Unmengen Klamotten reingeschleppt hatten, waren fast alle anderen auch angekommen. Wir wollten die Pferde noch ein wenig bewegen und konnten in der Stallhalle auf den Abreiteplazt, der in diesem Jahr nicht L-förmig, sondern rechteckig angelegt war, was ich deutlich besser fand. Der Boden war wie immer super, hier kann man auch gut überall auf den Teppichen bewegen und sogar abreiten, so dass man nicht auf die teilweise überfüllten (und chaotischen…) Abreiteplätze angewiesen ist. Mein alter Kämpfer, den sein dickes Bein nicht interessierte, hat am Mittwoch Abend noch wunderbar freudig mit mir in der Abreitehalle gespielt.

Hier ritt ich dann auch noch Joya, und auch Nic nahm ihn noch einmal an die Hand.

Das Hotel, ein „Hostel“, um genau zu sein, in das wir dann fuhren, schaffte es fast, mir den Spaß zu verderben. Und dazu gehört schon was. Die Heizung war wohl eine Atrappe. Ich schlief komplett angezogen mit Schal und Mütze und stopfte später noch ein Kissen an das Fenster, durch das es wie blöd zog. Dusche und WC waren auf dem Gang und morgens entsprechend besetzt. Wir waren in der ersten Nacht zu viert im Zimmer, danach zu dritt, und in der ersten Nacht lauschte ich den vielfältigen Schnarch-Geräuschen der anderen. Zermürbend, nervtötend, ich wollte in den Stall!!!

Am Donnerstagmorgen begrüßten uns unternehmungslustige Pferde. Wir wollten mit ihnen in die Show-Halle – tja, freudsche Fehlleistung im Programm, das galt nur für die Akteure der Gala-Show. Die hatten uns schon am Vorabend nicht in die Halle gelassen, weil die Proben offenbar weit länger dauerten, als vorab angenommen. Nun schockt mich das nicht sonderlich, aber ich hätte den Pferden schon gern Gelegenheit gegeben, vor dem ersten Auftritt „Atmosphäre zu schnuppern“.

Fàscinos Bein war dick, aber nicht mehr warm, und so sah ich keinen Grund, ihn aus dem ersten Auftritt rauszulassen – alleine würde er bl0ß den halben Stall zusammenbrüllen und ich musste ja so gut wie nichts machen vorher. Schön lösen im Schritt und dann in den drei Minuten Schaubild ein paar entspannte Galopp-Lektionen.
Dachte ich.

Diese meine Granate hat mich am Donnerstag durch das Schaubild gezogen – es war unglaublich. Ich hatte original GAR NICHTS zu sagen da oben. Ich konnte mal sehen, dass ich hinterherkam, so warf er im Galopp mit Lektionen um sich. Was anderes als Galopp ging auch nicht. Da aber ging alles. Dreier-Wechsel auf gebogener Linie, ich weiß nicht, 20 am Stück oder so, kam nicht zum Zählen, Pirouetten, und ein wunderbares Terre à Terre zum Abschluss, es war die Wonne. Zumindest, wenn man das Gefühl kennt, sich im Prinzip nicht bewegen zu dürfen und nur anzunehmen, was vom Pferd kommt und sich sehr damit zurückzuhalten, eine eigene Meinung zu haben. Das hat er mir zwanzig Jahre lang beigebracht und so konnte ich drei Minuten lang mehr oder weniger strahlend lächeln und so tun, als wäre das alles gewollt.

Er war vorher beim Abreiten schon komplett überdreht und so war ich nur erleichtert, wie gut es in der Show-Halle selbst gelaufen war. Nix „vorher schön lösen im Schritt“ und so…

Auf so viel Power trinken wir einen!!

Von Nic und Joya habe ich da natürlich gar nichts gesehen, auch nicht von den anderen. Nur Sandra und Jenny habe ich einmal wahrgenommen, als sie mir frontal in die Pirouette geritten sind  🙂

Allerdings sah ich hinterher nur strahlende Gesichter. Die erste Anspannung ließ nach, das Gruppengefühl war toll im Stall, einerseits das Bewusstsein, was für ein ungeheurer (völlig irrer…) Aufwand für vier Mal drei Minuten, andererseits wusste nach dem Auftritt denke ich jeder, wofür man das alles macht. Ich jedenfalls wusste es sofort wieder, auch wenn ich 2000 Volt unter mir hatte, die kurz vor der Explosion standen. Na, wenn das so weiter geht, Glückwunsch…

Nic hatte nicht alles zeigen können, was sie sich vorgenommen hatte, bekam nun aber ein Gefühl für die Länge des Schaubildes und die Ausmaße der Halle. Auf jeden Fall war sie von Joya begeistert, was sich noch täglich steigern sollte. Hier stellte sich die Frage, wer da wen an der Hand hatte – wohl anfangs eher Joya sie, er zog sie einfach mit und präsentierte sich in seiner ganzen Schönheit.

Viele Fotos hatten wir leider nicht vom ersten Auftritt, aber es wurden zum Glück in den nächsten Tagen mehr.

Am Freitag ging ich morgens erst mit den Jungs spazieren, die waren super entspannt und gut drauf. Danach wurde schön zusammen gefrühstückt – davon war Joya total begeistert!

An diesem Morgen konnten wir nun aber endlich in die Show-Halle, was morgens vor Messe-Öffnung immer eine ganz eigene Atmosphäre hat. Erstaunlicherweise waren wir hier alleine – Ines mit Sureña, Nic und ich mit meinen beiden, Steffi mit Rein und Solveig mit Limonero. Wir hatten die riesige Halle für uns und meine beiden zeigten sich unglaublich albern. Insbesondere Fàsci, der hatte derart den Schalk im Nacken!
Und Joya kriegte sich gar nicht wieder ein mit seinem herrlichem Bewegungspotential.

Ich war gespannt, wie Fàscino sich heute präsentieren würde – das Bein jedenfalls sah Klassen besser aus und bereitete uns keinerlei Kopfzerbrechen mehr. Man muss da offenbar einfach nur zwanzig Minuten drauf rumgaloppieren… (Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen…!!)

Wir schlenderten noch einmal über die Messe, mit dem entspannt gucken und schlendern war es am Wochenende ja bekanntlich nichts mehr, so dass wir die ersten beiden Tage ausnutzten. Ich schenkte meinem tollen Großen ein Stirnband und war heiß drauf, das heute im Schaubild einzuweihen. Dafür hieß es nun erst einmal umbauen…

Da hatte ich dann auch etwas mehr zu sagen, vor allem war Fàsci beim Abreiten besser zu händeln – ich ritt sofort rüber zum Abreiteplatz der Show-Halle, so dass der Wechsel wegfiel. Das war schon eine gute Idee. Fàsci kam viel besser als früher zurecht mit dieser Enge, dem Gewusel, den ganzen Kutschen und rumheizenden Ponys, ich bekam noch eine Garrocha in’s Kreuz und er einen Schlag vor die Brust, volles Programm also. Da waren wir schon ganz froh, endlich in die Showhalle zu dürfen und drei Minuten lang Platz zu haben. Jenny und Sandra wichen weiträumig aus  🙂

Er ging viel, viel besser. So, dass ich dachte, das ist nicht mehr zu toppen. Er war einfach fantastisch, mein Lächeln war echt, ich grinste in’s Publikum, während er lässig mit Serienwechseln um sich warf, er ging eine Dreifach-Pirouette und wieder zum Abschluss ein langes, sauberes, gleichmäßiges Terre à Terre. Das setzte ich, wie gestern, auf der Mittellinie an, worauf er allerdings sofort nach rechts bis zur Bande terre-à-terrete 🙂
Das hatte ich am Vortag zugelassen und nun keine Chance, daran etwas zu ändern…
Aber das Gefühl war viel besser als am ersten Tag, Fàsci war fantastisch!!

Wir sahen bei Richard Hinrichs im Aktionszirkel zu, was wie immer sehr schön war und in diesem Jahr auch viel besser zu verstehen – hier wurde offenbar an der Akustik gearbeitet. Er entschuldigte sich hinterher wortreich dafür, mich am ersten Abend auf dem Abreiteplatz mit seiner Gerte „angestochen“ zu haben, als es zwischen uns kurzfristig eng wurde – er hatte mich schlicht mit meiner lila Mütze nicht erkannt  🙂

Abends gingen wir essen bei einem hervorragenden Italiener, also das war wirklich ein Highlight! Das Essen großartig, die Bedienung ausgesprochen witzig – das war ein toller Abend.

Am nächsten Morgen genoss Fàscino wieder seinen Freilauf in der Stallgasse.

Wir hatten inzwischen immer wieder die Wetterlage beobachtet und die Vorhersagen waren für Sonntag extrem unschön. Insbesondere im Hamburger Raum wurde Eisregen angekündigt. Wir beschlossen also, dass Samstag unser letzter Auftritt sein sollte und wir danach sicherheitshalber nach Hause fahren würden und auf den Sonntag verzichten.

So lag über dem Samstag schon plötzlich ganz viel Abschiedsstimmung und auf einmal war das letzte Schaubild da. Konnten wir den Freitag toppen? Die meisten dachten, sie könnten es nicht – und doch scheint es allen gelungen zu sein. Es war einfach nur großartig, beim Ausreiten hörten wir von der Tribüne jemanden brüllen „Ihr seid klasse! Weiter so!!“

Morgens jedoch war erst einmal „weihnachtliches Foto-Shooting“ und hier wurde ich meinem Ruf mal wieder gerecht, dass mir nichts peinlich ist. Die Mädels haben sich schlapp gelacht, als ich bei strahlendem Winter-Sonnenschein leicht bekleidet Faxen machte.

Kalt wurde mir trotzdem nicht, die Jungs waren ziemlich schräg drauf hier draußen und mussten des öfteren relativ energisch zur Raison gebracht werden. Aber hier draußen entstanden herrliche Bilder!

Wir sahen uns den Show-Grand-Prix und den Barock-Show-Cup an. Für beiden Prüfungen hatten wir uns beworben – meine Absage für den Barock-Cup verstand ich, und sofort war die Idee für das nächste Jahr da. Die Absage für den Show-Grand-Prix jedoch fanden wir angesichts dessen, was hier gezeigt wurde, unverständlich. Wir waren zwar im Nachhinein heilfroh, unser extrem punktgenaues Schaubild in diesem Hexenkessel nicht gezeigt haben zu müssen, aber rein leistungstechnisch konnten wir teilweise nur den Kopf schütteln. Interessant, so langsam dahinter zu kommen, was offenbar verlangt ist – und was nicht. Mal sehen, ob wir uns dazu im nächsten Jahr durchringen, dann aber mit einer ganz anderen Show als der, die ursprünglich geplant war.

Danach hatten wir nicht mehr viel Zeit, wir waren aber größtenteils schon „in voller Montur“ auf die Zuschauertribünen gegangen und mussten nun „nur noch“ unsere Pferde startklar machen.
Fàscino war beim Abreiten wieder entspannter und besser als am Vortag und übertraf sich in der Show-Halle wahrlich selbst. Hier durfte ich jetzt alles abfragen – und bekam es in einer Qualität, die ich nicht erwartet hätte. Von den Folgeschäden des Unfalls war hier nichts mehr zu spüren, zum ersten Mal fühlte sich der Trab an wie früher. Gut, die Spannung muss eine etwas andere sein als früher, aber das könnte man auch einfach auf sein Alter zurückführen. Ich hatte ja inzwischen den Trab im Prinzip schon völlig weggelassen, das war ja schon früher nicht seine Gangart und nach dem Unfall war der Trab wirklich nicht mehr schön. Hier war er wieder da und Fàsci sprühte nur so vor Versammlungsbereitschaft und spielte mit den Lektionen. Er piaffierte auf der Mittellinie, passagierte, ging Mehrfach-Pirouetten und Serienwechsel und Seitengänge in einer Lässigkeit, dass es nur so eine Wonne war. Ich strahlte über das ganze Gesicht und genoss diese großartige Pferd und das Geschenk, das mir mit all‘ dem hier gemacht wurde.
In und nach diesem Schaubild kamen mir so richtig die Tränen.

Und dann war es auf einmal vorbei. Monatelange Vorbereitung, nun ein Tag weniger, und schon hieß es einpacken, aufräumen, zurück auf die Autobahn. Wir sind am Samstag super nach Hause gekommen, keinem tat die frühe Abreise Leid. Die arme Solveig, die erst am Sonntag nach Hause fuhr und die mit Abstand längste Strecke von uns vor sich hatte, hatte eine Heimfahrt, die man keinem wünschen kann. Aber auch Limonero und sie sind schließlich heil zu Hause angekommen. Die armen Beiden, was für eine (Tor-)Tour…

Am Donnerstag war ich voller Dankbarkeit für Anke geritten, meine Tierärztin, die mich im letzten Sommer davon abgehalten hatte, Fàscino einschläfern zu lassen und die Donnerstag auf der Messe war. Ihr gilt ein ganz besonderer Dank. Für so viel.

Am Sonntag hätten wir unser Schaubild mit etwas anderer Musik Negócio gewidmet, dessen 2. Todestag der 9. Dezember war. Nun kam es zu diesem Auftritt nicht mehr, und doch war Negócio auch hier wieder oft gegenwärtig.

Joya dabei zu haben, auch wenn wir nicht gemeinsam zu sehen waren, war schön. Ich konnte ihn mit dem besten Gefühl Nic zur Verfügung stellen und habe irgendwie gar nicht gemerkt, dass ich keine Auftritte mit ihm hatte, weil wir anderweitig so viel Spaß zusammen hatten. Und er hat Nic so viel Blut lecken lassen und sie völlig infiziert mit dem Virus „Show“.

Mir scheint es manchmal etwas viel, irgendwas muss ich furchtbar richtig gemacht haben, dass ich von solchen Pferden (und solchen Menschen) umgeben bin und das alles in dieser Form erleben darf. Ich kann die Größe dieses Geschenkes, dieses Reichtums, nicht in Worte fassen. Mit Fàscino diese Messe zu erleben war noch einmal etwas ganz, ganz Besonderes.

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