Andere Vögel

Eine Amsel

Am 29.11.2014 knallte eine Amsel gegen unser Fenster. Nach ein paar Stunden Wärme, ein bisschen Wasser und einer Menge gut Zureden konnten wir sie (= ihn) wieder frei lassen.

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Ein Spatz

Am 2.8.2015 fiel „Gorrión“ aus dem Nest und konnte von uns weder dorthin zurück gesetzt werden, noch hätte er eine Überlebenschance gehabt, wenn wir ihn hätten dort sitzen lassen. Die Eltern versorgen die „Ästlinge“ (das Stadium nach dem Nestling) zwar weiter, an dieser Stelle hätten Hunde und Katzen jedoch ein allzu leichtes Spiel gehabt.
So nahm ich den Kleinen in meine Obhut und versuchte, aus dem kleinen Spatz einen großen Spatz zu machen.

Er muss zu dem Zeitpunkt etwa zehn Tage alt gewesen sein. Ich las mich kreuz und quer durch’s Internet, um das richtige Futter zu finden. Das bestand schließlich aus einem aus der Spritze gefütterten Brei aus Versele-Laga NutriBird A 21 und eingeweichter Insektenpaste, nach und nach begann ich immer mehr andere Dinge unterzumischen wie geriebene Sonnenblumenkerne, entspelzte Hirse (Ihgitt!! sagte er), zerriebenes Gras, Gurke und Möhre. Später kamen eingeweichte Beoperlen dazu.

Er nahm allerdings auch in der zweiten und dritten Woche nur Futter aus der Spritze entgegen und spuckte alles, was auch nur annähernd härter war als Brei, hartnäckig durch die Gegend. Na super.

Er fraß um so besser, je öfter ich füttern konnte (am besten jede Stunde…), also nahm ich ihn überall mit hin – zum Unterricht, mit an den Arbeitsplatz… Die trugen es mit Fassung.
Er war in kürzester Zeit ein ziemlich weitgereister Spatz!

🙂

Ich hoffte so sehr, den Kleinen durchzukriegen… Es war anstrengend, aber so spannend. Meine Tierärztin meinte, vier von fünf kommen nicht durch, woraufhin ich sagte, er ist ein Fünfter.

Er war leider doch einer von Vieren. Nach drei Wochen lag er am Morgen des 21.8. völlig unerwartet tot in der erst zwei Tage zuvor gebauten „Flug-Übungs-Voliere“ – und das, nachdem er endlich nicht nur von mir auch ohne Spritze Futter nahm, sondern inzwischen freudig auf die Spritze zuhüpfte, auch wenn andere diese hielten, und mir am Abend zuvor noch fröhlich den Arm rauf und runter gehüpft war. Und ich noch mit meinem Vogelzüchter-Bekannten telefoniert hatte und beinahe an dem Abend noch hingefahren wäre, weil ich Gorrión ein Finken-Pärchen dazusetzen wollte, die ihm Gesellschaft leisten und unter anderem zeigen sollten, wie man mit „richtigem“ Futter umgeht. 

Sein Tod kam für mich völlig überraschend. Aber so kann es offenbar gehen…
So traurig!!

Gorrión im Alter von ca. zehn Tagen:spatz

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Eine Singdrossel

Am 13.4.2016 hörte ich im Wohnzimmer plötzlich eine Singdrossel laut rufen – die Terrassentür war offen und sie war hereingeflogen. Tatsächlich ließ sie mich ganz nah heran, obwohl sie fit war und durch das Zimmer flog, so dass ich sie schließlich auf meiner Hand nach draußen tragen konnte.
Da war dann aber auch sofort Schluss mit Nähe zum Menschen 🙂

13.4. e

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Papageien

Meine Freundin Solveig, die meinen Esperanzador übernommen hat, beherbergt etliche Papageien, unter anderem Aras (Hyazinth und Gelbbrust), Amazonen, Graupapageien, Kakadus…
Hier ergeben sich immer wieder mal tolle Momente.

Die wären mir aber auf Dauer echt zu laut!!

ara aras kakadu

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Greifvögel und Eulen

Ich lasse aber auch sonst keine Gelegenheit aus, Vögel auf dem Arm zu haben oder – wenn sie es denn zulassen – meine Nase in ihr Gefieder zu stecken. 

Ein Turmfalke:
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Gerfalke Aisha:
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Uhu:
uhu

Taube:
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Gerfalke George: 
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Steppenadler Kurgan:
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Schleiereule Ronja:
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Harris Hawk:
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Harris Hawk Lancelot:
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