Meine Küken

Ich züchte nicht. Das gleich vorweg. Aber erklär das mal einer den Vögeln!
Ich habe nur Höhlenbrüter, steht so im Buch. Das Buch haben die aber nicht gelesen. Nirgends hänge ich Nistgelegenheiten auf, interessiert sie nicht, Eier kann man überall hinlegen. Schon krass, wie lege- und brutwillig manche sind!

Die Wellensittiche wollen offenbar wirklich einen Nistkasten haben. Noch nie hat bei mir ein Welli Eier gelegt – sie haben nur kaum etwas unversucht gelassen, eine Höhle zu finden. Zerlegte Bücher im Regal gehen da mal ganz schnell. Der Hammer waren Löcher in der Hauswand, da passte schon der halbe Sittich rein. Die zernagen dann halt auch mal ne Hauswand – von innen. Da ging eine Menge Spachtelmasse rein…

Die erste, die bei mir tatsächlich ein Küken aufgezogen hat, war Schönsittich Naranja, die, wie auch Quedo, seit dem 3.10.2013 bei mir war.
Im Sommer 2015 legte sie 3 Eier, daraus schlüpfte das erste Küken bei mir überhaupt – aber wie das wohl manchmal mit „Erstlings-Bruten“ so ist – sie konnte damit überhaupt nichts anfangen. Das Küken war nach drei Tagen unterkühlt und verhungert.

Ende 2015 brütete sie wieder, und das wurde tatsächlich das erste bei mir groß gewordene Küken. „Tarjous“ schlüpfte am 12. Januar 2016.
Das war ein großartiges Erlebnis!

Vater Quedo, * 2013

schoensittich

Mutter Naranja, * 2012 (span.: orange)

Tarjous musste von Anfang an Überlebenswillen zeigen – und tat es.
Trotz wahrlich widriger Umstände wie einer ausgefallenen Heizung (im Januar!) und schließlich der laute Einbau einer neuen in Tarjous‘ ersten Lebenstagen und -wochen kümmerte Naranja sich gut um ihr Küken und versorgte es. Sie verließ allerdings ziemlich früh das Nest (in diesem Fall eine mit Sand und Späne gefüllte Schale, die den Sittichen zum Buddeln diente – eigentlich…) und ich hatte Sorge, dass das Küken nicht überleben würde. Vermutlich war Naranja aufgescheucht durch den Lärm des Heizungsbaus und die fremden Leute im Haus. Ein Heizlüfter sorgte zwar für Wärme, ließ die Temperatur im Zimmer aber auch ziemlich schwanken, also phasenweise waren das wahrlich keine kükenfreundlichen Umstände. Aber Tarjous biss sich durch.
21.1. – 9 Tage alt:

21.1. - 10 Tage

Und so dachte ich, wenn es hilft, dass der Zwerg einen Namen hat, dann bekommt er mal lieber schnell einen, und ich wählte das finnische Wort für „zart“ und „klein“ – Tarjous. Ich hätte auch gut ein Wort für „Kämpfer“ nehmen können!
26.1. – 2 Wochen alt:

26.1. - 2 Wochen

Naranja und Tarjous am 3.2. (3 Wochen alt):

3.2. - 3 Wochen

9.2. – 4 Wochen alt:

9.2. - 4 Wochen

Innerhalb weniger Tage umfasste Tarjous den Finger, auch wenn das anfangs noch sehr wackelig war. Das strupsige Aussehen verwandelte sich langsam in ein ansehnliches und farblich sehr hübsches Federkleid.
Mit den Flügeln konnte Tarjous noch nichts anfangen, aber es war absehbar, dass dies nur noch eine Frage von Tagen sein würde.

14.2. – fast 5 Wochen alt:

14.2. - fast 5 Wochen

Auf dem Finger halten konnte sie sich jetzt gut, und in diesem Stadium wagte sie die ersten 20-cm-Flüge über das Bett. Und sie wurde ein verdammt schneller Läufer! Wie ungeheuer schnell das alles geht…
Ich verklebte also die Fenster mit Folie (Teile eines Duschvorhangs), die ich, wenn sie zu fliegen anfängt, eine gute Woche dran lassen wollte.

17.2., 5 Wochen alt:

17.2. - 5 Wochen

Das mit dem Fenster war aber auch genau am richtigen Tag.
Hier übten wir noch klettern…

17.2. - auf dem Weg zum Kampfsittich!

…kurz darauf flog Tarjous einfach los.
Und stellte sich dabei sehr geschickt an.
Bei ihrem ersten Blick aus dem Fenster wurde ihr bewusst, um wie vieles größer die Welt doch ist, als sie bislang ahnte.
Und diese Welt kann auch noch jeden Tag anders aussehen! Am nächsten Tag lag Schnee, was Tarjous erstaunte und sie wieder völlig fasziniert stundenlang rausgucken ließ.

18.2

Nun muss so ein Vogelkind ja auch selbständig fressen lernen. Sie machte es den anderen nach und nahm einfach probehalber mal alles in den Schnabel, was da so rumlag. Schmeckte alles komisch hier, fand sie. 

17.2. - schmeckt alles komisch hier

Da lässt man sich aber doch lieber von Papa füttern.
Der versorgte sie großartig!

17.2. Papa füttert

Oder von „Tante“ Chiné, die, nachdem ihr eigener Kinderwunsch nicht erfüllt wurde, sich sofort bereit erklärte, die Patenschaft zu übernehmen. Naranja war’s nur Recht. Die kümmerte sich fortan nicht mehr, die legte lieber schon die nächsten Eier.

20.2. c

Chiné fütterte begeistert mit – damit hätte ich bei den ersten Annäherungsversuchen gar nicht gerechnet, denn da hat sie sich erst angeschlichen und dann gebissen. Die Streitlust wich aber sehr schnell der Fürsorge, und so wurde das verwöhnte Einzelkind immer mopsiger und propperer. Es sei ihr gegönnt, ihr Start war schwer genug!
An der reinen Größe war kaum noch zu erkennen, dass sie noch keine sechs Wochen (!) alt war – nur das Baby-Gefieder, der kurze Schwanz, der Schnabel und der jugendliche Gesichtsausdruck zeigten noch das Kind.

Das mit dem Fressen ließ ihr ja keine Ruhe. Die anderen machen es doch auch! Da merkt man mal, wie viel durch Abgucken und Nachmachen gelernt wird. Wie macht man das bloß mit Handaufzuchten??
Ich legte Hirsekolben hin, an denen sie mit Wonne rumprobierte.

20.2. a

Zeitung war allerdings viel einfacher.
Was so einem jungen, unerfahrenen Vogel wohl besser schmeckt?

20.2. b

20.2. – ein kleiner Prachtkerl!

20.2. d

Mit 6 Wochen (23.2.) ließ die Zahmheit nach, sie wurde immer selbständiger, wurde weniger von den anderen gefüttert, probierte aber auch von sich aus einfach alles aus. Zu süß, wenn sie dann mit einem Salatblatt kämpfte oder mit Möhrenstreifen.
Sie probierte verschiedene Schlafplätze aus, gerne allabendlich einen anderen.

23.2

Das Gesicht war noch immer so niedlich kindlich…

23

Tarjous im Sommer 2018 – zweieinhalb Jahre alt.

Geplant war nicht, dass hier noch einmal Nachwuchs zur Welt kommt – zum Einen möchte ich keinen Vogel in andere Hände geben (müssen), zum Anderen waren es inzwischen auch eine ganze Menge mehr geworden.

Meine Bourkesittiche Vocecita und Tíerno (beide inzwischen 5 Jahre alt) legten es allerdings mächtig auf Nachwuchs an. Anfang 2020 vergaß ich tatsächlich, die Eier auszutauschen… Ich nehme sie den legewilligen Hennen nie weg, weil sie dann nur weiterlegen und ich damit Legenot riskiere, ich tausche sie einfach in einem günstigen Moment gegen ältere Eier aus.

Vocecita legte eine Runde nach der anderen und gönnte sich kaum eine Pause dazwischen, was mir überhaupt nicht gefiel, aber wie dran hindern…? Nun also hatte ich das Tauschen vergessen.
Und so hörte ich Mitte März ein ganz feines Fiepen und guckte genauer hin – und da lagen tatsächlich zwei Küken! Und zwei Eier waren noch da…
Das erste war am 13. geschlüpft (Freitag, der 13. …), das zweite am 15.
Sie wusste nicht so Recht etwas mit den beiden anzufangen, zumindest mal nicht mit dem ersten. Tatsächlich starb das „Freitag-der-13.-Küken“ dann leider am 3. Tag. Das andere Küken schob ich immer wieder in ihre Nähe – sie huderte gewissenhaft die beiden verbliebenen Eier, nahm das Küken aber nicht so Recht unter ihren warmen Bauch. Das schien besser zu werden, nachdem ich das verstorbene Küken weggenommen hatte, schließlich sah ich sie auch endlich einmal füttern.
Vielleicht abergläubisch, aber egal – ich hoffte, die Überlebenschancen zu erhöhen, wenn es möglichst schnell einen Namen bekam. Ich hoffe, der Name ist gut gewählt…: Lífið (isländisch: Leben, gesprochen: Lywis).

Am 17. lag das nächste Ei kaputt neben ihr und ich wartete, was ich zu sehen bekommen würde. Ein weiteres Küken war geschlüpft, aber nun schien sie sich dennoch nur um eines zu kümmern – so ganz kam das Mutter-sein bei ihr noch nicht durch. Nach der Idee einer Freundin, die sagte „Die sehen ja aus wie eine Pusteblume…“ (wie Recht sie hat!) nannte ich dieses Küken Løvetann (norwegisch: Pusteblume, gespr.: Löwetann).

Ein Ei war noch da…
Und daraus schlüpfte am 19. März Sjel (norwegisch: Seele).
Aller guten Dinge sind drei!
Inzwischen kümmerte sich Vocecita rührend um ihren Nachwuchs.
Ich hoffte so sehr, dass alle drei durchkommen…
Sjel blieb allerdings, warum auch immer, außen vor. Sie schob ihn immer wieder weg, ich schob ihn immer wieder hin. Am 21. März war er tot.

Um Lífið und Løvetann kümmert sie sich nun aber gut – hoffentlich kommen die beiden durch! Wie spannend!
Ich bekam eine Chance auf ein Foto, also Vocecita kurz nach draußen flog, um sich zu entleeren. So sahen die beiden, die daraufhin ein bisschen rumrangelten, am Morgen des 21. März aus, also 6 und 4 Tage alt:

Anhand dieser beiden verfolgen wir jetzt an dieser Stelle einmal gemeinsam die komplette Entwicklung bis zum ausgewachsenen Bourkesittich!

Die Brutzeit
Etwa 8 bis 14 Tage nach der Befruchtung beginnt die Henne mit der Eiablage. Vocecitas Gelege hatte 4 Eier, die im Abstand von jeweils 2 Tagen gelegt wurden – das ist der “gute Durchschnitt”, es gibt auch Gelege von nur einem bis hin zu 7 und mehr Eiern.
Die Henne verlässt ihr Gelege nun nur noch zur Kotablage, meist nur 1x täglich, und wird in dieser Zeit vollständig vom Hahn versorgt.

Die erste Woche im Leben eines Kükens
Nach ca. 18 Tagen schlüpft das erste Küken, im Abstand von jeweils ca. 2 Tagen schlüpfen die anderen. Das ist schon der erste Kraftakt im Leben eines kleinen Vogels: mit dem Eizahn wird die Schale ringförmig an- bzw. aufgepiekst, bis diese bricht und sich das Küken mit den Beinchen aus dem Ei stemmen kann.

Der Eizahn ist der weiße kalkhaltige Höcker auf dem Schnabel und wird nur hierfür benötigt. Er verschwindet in Kürze. Man sieht ihn hier an der Schnabelspitze des frisch geschlüpften Sjel:

Das nackte, blinde und nur ca. 2 Gramm (!) schwere Küken wird nun von der Mutter gewärmt und schließlich auch gefüttert. Hierfür würgt die Mutter ein Vormagensekret (Vormagenmilch) hervor, das nur sie bilden kann. Die Anregung, diese Milch zu bilden, erhielt sie durch die ersten Piepslaute des Kükens etwa 2 Tage vor dem Schlüpfen.
Nach dem Schlüpfen zehren die Küken aber auch noch ihren Dottersack auf, der sie für mehrere Stunden bis hin zu zwei Tagen versorgt. Danach wird es seinen Hunger mit Piepslauten kundtun, damit die Henne füttert. Nach diesen 2, maximal 3 Tagen endet allerdings auch das Leben der Küken, die von einer Henne – warum auch immer – nicht gefüttert und gewärmt werden. Vocecita hat ihr erstes und das vierte Küken nicht angenommen. Dies hier ist der Vierte, Sjel, *19.3., 21.3.:

Die Küken können noch nicht sitzen oder länger den Kopf heben, so dass die Henne sie in den ersten Lebenstagen zur Fütterung auf den Rücken dreht, damit sie schlucken können.

Das Körpergewicht des Kükens verdoppelt sich am ersten Tag (!) und nun geht die Gewichtsentwicklung rasant weiter. Die Henne wird weiterhin vom Hahn versorgt.

Die zweite Woche
Die Henne mischt der Vormagenmilch nun immer mehr vorverdaute Körner bei. Welches Küken welche Zusammensetzung benötigt, muss sie wissen, da der Verdauungstrakt noch enorm empfindlich ist und die wenigen Tage Unterschied zwischen den Küken einen großen Unterschied bei der Verdaulichkeit des Futters darstellen.
Ich bin ganz froh, dass Vocecita bei ihrem ersten Mal nur 2 Küken großziehen muss und Lífið und Løvetann nur 2 Tage auseinander sind, das macht es für sie sicherlich einfacher!

Nach nur einer Woche sind schon erste Rangeleien unter den beiden zu beobachten, sie scheinen ständig ineinander verschlungen zu sein, üben schon einmal kraulen, und die noch nackten “Ärmchen” machten erste Flatterbewegungen, während sich die Beine schon sehr energisch bewegen.
24. März – links Lífið am 10., rechts Løvetann am 8. Tag:

Vocecita verlässt die beiden nun etwas häufiger, manchmal mehrfach am Tag, aber immer nur wenige Minuten, um sich zu entleeren oder sich in der Frühlingssonne in der Außenvoliere zu putzen. Nun frisst sie auch – neben der Fütterung durch Tíerno – selbst und kann so das nächste Futter für die Kleinen “herstellen” – vorverdaute Körner mischen sich jetzt immer häufiger in den Futterbrei.

Morgens bietet sie mir während ihres Ausfluges in die Außenvoliere immer die Chance zu einem Foto – Lífið (vorne) am 11., Løvetann am 9. Tag:

Zwischen der ersten und zweiten Woche öffnen die Kleinen die Augen und die ersten Federkiele bilden sich aus. Das kann man auf dem Bild bei Lífið schon ein wenig erkennen, er wirkt „stacheliger“ als der noch ganz puschelige Løvetann. Nur 2 Tage Unterschied!

26. März – oben: Løvetann am 10. Tag,
unten: Lífið am 12. Tag – ob da wohl morgen die Augen offen sind…?

Nein, noch nicht offen 🙂
Lífið am 13. Tag

Løvetann am 11. Tag

Am Morgen des 13. bzw. 15. Tages (29.3.) kam ich morgens runter und was ich da sah, ließ wirklich mein Herz aufgehen – zugegeben, nicht sofort, denn Wellensittich Viajado, der mir im letzten Sommer zugeflogen war, ist normalerweise ein rotzfrecher, rabiater Macho. Nun aber saß er da und kraulte ungeheuer liebevoll die Küken, während Mama und Papa in Ruhe frühstückten. Ich konnte es kaum glauben.

Corona hin oder her – hier ist die Kita mal nicht geschlossen!
Babysitter Viajado:

Als Vocecita fertig war mit Frühstück schickte sie ihn rigoros weg. Aber wie ich ihn kenne, nutzt er die nächstbeste Gelegenheit, um weiter zu kraulen. Und da sie die beiden inzwischen schon mehrmals am Tag alleine lässt, kann es nicht lange dauern, bis der „Kindergärtner“ wieder da ist.
Dauerte es auch nicht – er ist sofort da, sobald sie die beiden alleine lässt.

Übrigens: Lífiðs Augen waren morgens immer noch nicht offen…
Aber abends!!
Hier sieht man auch sehr gut, dass Vögel sehr wohl Ohren haben – und wo diese sind. Später sind die Ohren von Federn überdeckt. Die Nase hat schon fast Originalgröße… 🙂

Der 29.3. war Lífiðs 15. Tag – und damit beginnt für ihn…

Die dritte Woche
Die Augen sind offen. Die Küken lernen nun wichtiges Sozialverhalten, kraulen und füttern sich gegenseitig, rangeln und spielen miteinander.
Der Hahn füttert die Jungen regelmäßig mit.
Das Gefieder bildet sich aus.

Tag 14 für Løvetann – das rechte Auge ist ein winziges bisschen geöffnet!
Kopf heben ist nicht möglich, nachdem Mama gerade gefüttert hat – da ist nur noch umfallen und schlafen angesagt 🙂

Während Lífið (Tag 16) schon ein bisschen zu gucken scheint und sich inzwischen auch ziemlich wacker und kräftig bewegt:

Auf die Farben bin ich ja ohnehin gespannt, aber inzwischen wird auch deutlich, dass Lífið deutlich dunklere Füße hat als Løvetann. Ob das schon ein Hinweis darauf sein kann, wer farblich später dem Vater und wer der Mutter ähneln wird…? Vocecita hat helle, Tíerno dunkle Füße…
Erst einmal gibt es ja aber ohnehin das „Jugend-Gefieder“. Voll ausgefärbt sind die Kleinen erst nach der Jugendmauser, so nach 6 bis 9 Monaten. Die Veränderung wird dann aber nicht mehr so gewaltig sein wie z. B. bei einem Hoodedsittich-Hahn, der sich ja im ersten halben / Dreivierteljahr mit der Farbe der Henne tarnt. Danach aber erkennt man das Geschlecht zweifelsfrei an der Farbe – so einfach machen die Bourkis einem das nicht!

Tag 15 und 17 – Løvetann (die Augen sind offen!) probiert schon mal ein bisschen seine Flügelchen aus und Lífið übt ein echtes Charme-Gesicht:

Am Abend kamen die beiden zum ersten Mal auf die Waage (hätte ich schon viel früher machen sollen!) – Løvetann wiegt 28 Gramm, Lífið 36. Wenn man überlegt, dass 15 bzw. 17 Tage zuvor noch 2 Gramm waren…!

Die vierte Woche
Nach nicht einmal 3 Wochen haben die Kleinen bereits fast das Gewicht eines erwachsenen Vogels! Die Küken sind nun voll befiedert, wenn auch Schwanz- und Schwungfedern natürlich noch nicht die volle Länge haben. Erste Flugversuche werden unternommen und das Nest wird langsam verlassen. Die Eltern füttern weiter, ganz neugierige Küken versuchen aber durchaus schon, selbst alles mit dem Schnabel zu erkunden und selbständig zu fressen.

Die fünfte Woche
So langsam werden die Nestlinge flügge und immer selbständiger.

************************************************************