Sperlingspapagei

Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Eigentliche Papageien (Psittacidae)
Unterfamilie: Neuweltpapageien (Arini)
Gattung: Sperlingspapageien
Wissenschaftlicher Name:
 Forpus
(Boie, 1858)

Sperlingspapageien leben von Mexiko bis in die Mitte Südamerikas.
Das Gefieder ist überwiegend grün oder gelbgrün gefärbt. Leuchtend blaue Gefiederpartien haben nur die Männchen. Blau gefärbt können insbesondere Bürzel, Nacken und Teile der Flügel sein. bei angelegten Flügeln reichen ihre Spitzen bis zum Ende des Schwanzes.

Mehrere Arten werden als Heimtiere gehalten, am häufigsten der Blaugenick-Sperlingspapagei, der in der Schweiz und in Österreich auch als Blaunacken- oder Graurücken-Sperlingspapagei bezeichnet wird. Eine paarweise Haltung der Sperlingspapageien ist unbedingt erforderlich. Mittlerweile gibt es bei mehreren Arten Mutationen – vor allem in gelb, blau und gescheckt.

Die Körperlänge beträgt 10 – 13 cm, das Gewicht beträgt 25 – 35 g. Damit sind sie fast die kleinsten Papageien, die es gibt.
Ein Alter von bis zu 15 Jahren kann bei guter Pflege erreicht werden.

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Zum ersten Mal besuchte ich ein Tierheim in der konkreten Absicht, 2 Vögeln ein neues Zuhause zu geben. 2 grüne Ziegensittiche sollten es sein, aber da saßen 3 statt 2.
Und die sollten nicht getrennt werden.

Wenn schon retten, dann auch einen, der’s nötig hat, dachte ich so.
Und da waren zwei, die’s nötig hatten. Zwei Einzelvögel. Auch beide grün 🙂
Einer davon war ein kleiner, zarter Sperlingspapagei.

In einem Käfig saß ein kleiner grüner, der zu keiner bestehenden Gruppe dazu gesetzt werden sollte. Er sollte gut 13 Jahre alt sein und sein Leben bei seiner Besitzerin verbracht haben, die nun keinen Bock mehr auf die typische „Endlosschleife“ hatte. Er hatte aber wohl immer in Gesellschaft gelebt, und diese Vögel sollen keinesfalls einzeln gehalten werden. Ich werde also schnellstmöglich einen neuen Partner für ihn finden müssen. Eine Internet-Recherche zeigte, dass es nicht ganz einfach wird, eine ältere Henne zu finden. Jungvögel werden zuhauf angeboten. Na, mal sehen, ich finde schon was 🙂

„Qasir““ (maltesisch: kurz) fing schon im Auto an, ziemlich laut Laut zu geben, und zu Hause hörte man ihn dann ziemlich schnell im ganzen Haus. Ein verblüffend durchdringender Ton für so wenig Vogel!
Er musste im Tierheim noch beringt werden, und das fand ich nun für einen 13jährigen Vogel eine Zumutung. Also griff ich, als wir zu Hause waren, behutsam in die Transportbox und tatsächlich ließ er sich ganz ruhig in die Hand nehmen und halten, während Sönke vorsichtig mit einer Spreizzange den Ring gleich wieder abnahm.
Viel Vogel hat man da wirklich nicht in de Hand 🙂

Kaum ein paar Minuten da, einmal in Ruhe umgeguckt, fing er an, sich zu putzen. Er macht einen mächtig entspannten Eindruck. Ich bin gespannt, wie er sich einlebt!

Am ersten Tag war er gierig genug, um Hirse tatsächlich von der Hand zu fressen, aber auf die Hand zu kommen fehlte noch der Mut. Der reichte am zweiten Tag – da kam er nach ein bisschen Überlegen auf die Hand geflattert und naschte begeistert.

Am nächsten Tag durfte er den Käfig verlassen und zeigte sich auch dabei sehr entspannt. Ein wunderbarer kleiner Vogel! 

 .

Ich war nicht sicher, ob er angesichts der großen Freiheit weiterhin auf die Hand kommen würde, um Hirse zu fressen, aber er machte nicht nur das, sondern fing nach zwei Wochen an, mir behutsam die Nase zu kraulen. Dieser kleine Vogel ist einfach pur süß – finden die anderen nicht, denn wenn er den kleinen Schnabel aufreißt, hauen alle ab. Er hat sie alle im Griff…

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