November

Der Oktober endete mit einer sehr überraschenden Wendung – ich zog sehr spontan einen Stallwechsel in Betracht. Am 4. November zogen meine Jungs um nach Tornesch, in einen Stall, in dem ich tatsächlich vor zehn Jahren schon einmal gestanden hatte. Damals mit Fàscino (der hier noch als Fiete ankam und den Stall als Fàscino verließ…), Negócio und dem jungen Esperanzador, den ich hier anritt. Später kaufte ich noch den traumhaft schönen Junghengst Puro Gozo, von dem ich mich dann aber leider aufgrund einer Autoimmunerkrankung, von der ich in der Zeit erfuhr (also ich hatte die, nicht er), wieder trennen musste.
Hier veranstaltete das Team Légèreté seinen ersten Workshop.
Wenn ich es so schreibe / lese, ist in der Zeit eine ganz schöne Menge passiert… Huch!
Hoffentlich wird es jetzt nicht ganz so abwechslungsreich, etwas weniger tut’s auch 🙂

Meine beiden bezogen eine unfassbar große „Box“, gute 50 qm (!) sind gepflastert, gut 2/3 davon sind überdacht. Dahinter kommt noch ein etwa vier, fünf Mal so langer Auslauf.
Die gute Haltung meiner Pferde bei Doris machte den Wechsel am Schwersten und es war klar, dass ich sie nicht mehr in „normale“ Boxen stellen möchte. Dieses Stallkonzept, dass es damals noch nicht gab hier, fand ich so großartig, dass sie da jetzt ein neues Zuhause gefunden haben. Da sich immer vier Pferde ein „Abteil“ teilen, werden noch zwei weitere dazu kommen, aber im Moment haben sie ihrs erstmal zum Eingewöhnen für sich.

Ich hatte zuvor Stallmatten gesucht, weil ich nicht wollte, dass sie im Winter auf dem Asphalt liegen müssen – auch wenn reichlich eingestreut werden durfte, das war ja keine geschlossene Box, das würde schon frisch werden hier.
Im dritten Anlauf bekam ich Matten, die mir nicht direkt vor der Nase weggeschnappt wurden (meine Güte, sind die begehrt!!), und das warf meine komplette Planung um, meine Jungs zogen erst am Samstag um, weil ich Freitag dann noch sehr spontan die Matten holen konnte und die natürlich abends noch verlegen wollte. Mit tatkräftiger Unterstützung von Meike wurde die neue Wohnung meiner Pferde zum Luxus-Appartement. Ich freute mich riesig über diese Matten und so zogen meine Jungs am nächsten Tag ein.

In der einen Nachbarbox stehen zwei Fohlen – Dón war sofort hin und weg. Er flirtete freundlich begeistert alles an, was sich bewegte. Nacariño war etwas zurückhaltender und unsicherer. Die Fohlen fanden Dón spannend, aber auch mächtig beeindruckend.


Nacariño erkundete vorsichtig den Wasserbottich…

…während wir (Meike und Jo mit Sönke und Rieke und ich) den Einzug feierten – die beiden hatten meinen Schrank transportiert und nun hatten wir es uns auf der „Terrasse“ mit Keksen, Getränken und Obst gemütlich gemacht und schauten den Pferden zu.

Jo hatte Dón eine Weintraube gegeben. So ganz überzeugte ihn das nicht.

Ich wollte den Pferden den Auslauf zeigen, aber sie guckten den Matsch an und zogen einen Flunsch. Iiiiihhh, neee!!! Pfff, dann halt nicht.
Ich wollte zum Auto, irgendwas holen, da hörte ich zwei Boxen weiter ein Pferd schnorcheln und in der nächsten Sekunde starteten etliche Pferde durch und schossen nach draußen. Meine brauchten eine Sekunde länger, aber dann rasten auch sie nach draußen – und das hätte echt eng werden können, wenn Nacariño noch so drauf gewesen wäre wie früher. War er aber nicht, und so sprang er nicht einfach mitten durch unsere Sitzgelegenheiten (und die darauf befindlichen Menschen), sondern schaffte es, im Abhauen noch geistesgegenwärtig einen Schlenker zu machen.
Wunderbarer Nacariño, er fängt an, aufzupassen, wenn er in Panik gerät… 
Niemand wurde verletzt und ich stellte nur trocken fest „Nun kennen sie auch draußen“.

Sie erkundeten den Auslauf…

…und testeten die Einsau-Qualität. Der Boden hat bestanden 🙂

Irgendwann kamen sie wieder rein und mümmelten weiter Heu. Das liegt hier rund um die Uhr vor den Boxen. So wird es nicht durch die Box gezogen und zerwühlt. Echt toll.
Das Stroh hat eine super Qualität (also zumindest der momentane Ballen), und so wechselten sie immer wieder zwischen Heu und Stroh und mampften vor sich hin.
Es gab keinerlei Geschrei mit den Nachbarn, alles war so toll entspannt, es war pur schön.
Die beiden wagen nur noch nicht, die Köpfe durch die Stangen zu stecken, aber das kommt schon noch.

Ich bin gespannt, was wir hier so alles erleben werden. Auf jeden Fall haben wir hier ungeheuer viele Möglichkeiten – und ich gedenke sie zu nutzen.
Auf ein Neues!!

Die Jungs waren sofort so toll entspannt im neuen Stall!
Am zweiten Tag dachte ich, setze ich mich doch mal rauf und zeige ihnen die Halle.
Ich mistete, putzte ausgiebig und sattelte dann zuerst Dón. Er war sehr aufmerksam und sah sich mit großen Augen um, folgte mir aber ruhig in die Halle, in der bereits vier Pferde unterwegs waren. Unter anderem ein kleiner, ziemlich lauter Tinker. Dón beäugte den skeptisch, während er verblüffend ruhig die erste (geführte) Runde Schritt ging. Er ließ mich in der Ecke an der Aufsitzhilfe gut aufsteigen und wirkte insgesamt erstaunlich ruhig. Diese Ruhe wirkte allerdings nicht echt, gefühlt waren es einfach zu viele Eindrücke für ihn, als dass er sich hätte entscheiden können, wovor er zuerst Angst haben sollte.
Und so ließ ich ihn Ruhe die anderen Pferde ansehen, hielt aber Abstand, damit er sich nicht bedrängt fühlte. In einer Halle mit einer Länge von 60 Metern (!) sollte das wohl möglich sein. War es auch. Die beiden Warmblüter interessierten Dón nicht, er hatte sich inzwischen in ein braunes Pony verguckt. Das behielt er im Auge, er hätte es zu gerne näher kennengelernt.
Und dann bekam der Tinker zwei gut hörbare Schläge mit der Gerte und vorbei war es mit Dóns Ruhe. Das war ihm nicht geheuer. Ich ließ ihm Zeit und hielt Abstand, Dón wurde wieder ruhiger. So sehr es mich juckte, die jetzt aufkeimende Grundspannung zu nutzen, so sehr riss ich mich jetzt zusammen, wohl wissend, dass ich noch so oft Spannung bekommen würde und es jetzt vorrangig war, dass Dón sich hier wirklich mit der neuen Situation gut arrangierte und diese vielen Eindrücke gut aushalten konnte.

Die anderen Pferde waren wirklich alle gut zu hören, das war ein ganz schönes Getrampel teilweise. Nun ist Wattboden ohnehin immer lauter als andere Böden, und von Versammlung konnte bei keinem der Pferde hier eine Rede sein. Ich war also mal gespannt, wie deutlich ich Dón im Trab und nachher im Galopp hören würde, während ich einem beeindruckend lauten Viertakt im Galopp zuhörte. Ich trabte also an (nachdem ich nun lange genug Dóns wirklich tollen Schritt genossen hatte), Dón war eifrig, willig, gehorsam und ging mit einem wunderbaren Schwung los. Und dann musste ich grinsen – er war kaum zu hören. Ich ließ ihn sich im Trab entspannen, er folgte fein und leicht meinen Hilfen, ich genoss die Größe der Halle und die langen Linien, die wir hier anlegen konnten. Schließlich galoppierte ich an und musste nun aber wirklich grinsen – auch im Galopp war Dón immer nur für einzelne Sprünge zu hören, aber wenn er gesetzt und sicher galoppierte, hörte man ihn nicht. So machte das schon Spaß 🙂

Ich nahm ihn hinterher noch an der Hand mit, um abzuäppeln, und er wollte sich so unbedingt auf diesem Boden wälzen. Darf er hier allerdings nicht, dafür gibt es eine kleine Halle (so eine Art überdachter Longierzirkel), da werden sich die Jungs in Kürze hinschmeißen dürfen. Wir hörten entspannt und sehr zufrieden auf, Dón folgte mir durch die Stallgasse zurück zur Box und wollte auf dem Weg möglichst jedem Pferd Hallo sagen. Er ist so unglaublich freundlich, das ist einfach toll!
Mit der Freundlichkeit war es dann in der eigenen Box allerdings vorbei – er schickte Nacariño vom Heu weg. Eigentlich war hier ja nun wirklich Platz genug, aber Nacariño ließ sich von Dón beeindrucken. Möglicherweise wollte Dón ihn auch nur von den anderen Pferden fernhalten, die er alle als seine betrachtete. Hoffentlich spielte sich das in Kürze alles ein. Die Situation ist ja für beide völlig neu. Diese riesige Anlage mit so vielen Pferden ist ja ein Kulturschock für die beiden 🙂

Ich machte Nacariño fertig und ging mit ihm Richtung Halle.
Oha. Der war etwas anders drauf als Dón. Beim Rausgehen noch völlig ruhig, drehte er, kaum dass wir in der Halle waren, auf. Er fuhr sich hoch, fing an zu wiehern, was in kürzester Zeit zu seinem schrillen Gekreische wurde mit einem leicht hysterischen Unterton. Direkt ins Ohr. Da hört man dann auch für den Rest des Tages nichts mehr.
Ich führte, ließ ihn gucken, ließ ihn anhalten, wo er wollte, und sah zu, dass ich neben ihm bleiben konnte, wenn er zackigen Schrittes weitergehen wollte. Er beruhigte sich ein wenig und ich wollte aufsitzen. Keine Chance. Neben der Aufsitzhilfe in der Ecke konnte er nicht stehen bleiben. Also führte ich weiter. Nächster Versuch. Keine Chance. Weiter führen. Nächster Versuch. Keine Chance. Er konnte in der Ecke nicht stehen. Ich führte weiter und ließ ihn Spanischen Schritt gehen (der war so taktrein und ausdrucksvoll wie gefühlt noch nie, der Strom, unter dem er hier stand, hatte also durchaus sein Gutes).
Er war ein paar Mal geneigt, abzuhauen, tat es aber nicht. In den Momenten, in denen er früher noch losgeschossen wäre, drückte er jetzt sein Maul an mein Gesicht und blieb da. So deutlich hat er noch nie gezeigt, dass er – trotzt kaum auszuhaltender Spannung – lieber bei mir blieb. Das war zu schön!

Und natürlich suchte ich nun eine Alternative zu dem Aufsitzen in der Ecke, ging also raus aus der Halle und zu den Aufsitzhilfen, die draußen stehen. Hier konnte Nacariño – sich staunend umschauend – lange genug stehen bleiben, so dass ich aufsteigen konnte.
Ich ritt zurück in die Halle, hatte beim Reinkommen und auf den ersten Metern einen extrem buckelfreudigen Nacariño unter mir, der sich aber zusammenreißen konnte, und dann kam er ein bisschen runter und ließ sich prima reiten. Hier merkte ich jetzt so richtig, was für einen Entwicklungssprung er gemacht hat und hier noch wird machen können. Er ist jetzt einfach reif dafür, mit dermaßen vielen Eindrücken konfrontiert zu werden. Für ihn ist es gut, aus der paradiesischen Ruhe des letzten halben Jahres rauszukommen.
Er fühlte sich gut an – in den ersten Sekunden noch der brettharte Rücken von früher, der jeden Sattel rutschen ließ, sein Hals war aber einfach zu weich, als dass er sich lange im Rücken hätte festhalten können. Er ließ sich ein wenig los, wurde ruhiger, und ging ungeheuer gehorsam. Es machte richtig, richtig Spaß. Ich freute mich an den langen Seiten, an denen ich ihn einfach mal 60 Meter lang rhythmisch gehen lassen konnte.
Nacariño ließ sich immer mehr los, die anderen Pferde interessierten ihn nicht mehr so, er hörte toll zu.
Ich schreibe es jetzt einfach mal der Akupunktur im Oktober zu, dass er mich so gut sitzen ließ wie noch nie im Trab. Zum ersten Mal war es so ein Hauch von in-den-Rücken-reingezogen-werden. Und ich hatte auch ein bisschen Oberhals vor mir. Die Spannung, unter der er hier war, hätte den Rücken normalerweise nicht so elastisch werden lassen. Ich hoffte also sehr, dass dies Ergebnis und Erfolg der Akupunktur war.

Ich ging noch eine kleine Runde auf der Anlage mit ihm raus, den Weg entlang, der ins Gelände führte. Der war ungeheuer matschig, Nacariño musste aufpassen und ganz schön stapfen hier. Er wurde unruhiger, je weiter wir uns entfernten, ich sabbelte auf ihn ein und kraulte seinen Hals und machte relativ bald kehrt. Der Weg zurück machte ihn anfangs noch unruhiger, er wollte anzackeln und schneller werden, ließ es aber gut zu, dass ich das verhinderte. Wieder auf der Anlage quatschte ich einen Moment mit der Besitzerin eines Ponys, dabei konnte Nacariño dann auch schon wieder ruhig stehen bleiben und warten.

Wir kamen höchst zufrieden in den Stall zurück und ich freute mich, dass sich meine Jungs so gut trennen ließen – keiner machte Theater, während der andere weg war.
Naja, so ein bisschen kennen sie sowas ja von Turnieren und Shows schon, es ist ja nun nicht so, das für sie hier alles eine total neue Erfahrung ist. Sie fragen sich vermutlich noch, wann denn nun die Prüfung losgeht 🙂

Ach nee, wat schön!!

Am nächsten Tag ritt ich wieder, dieses Mal durfte Dón sich ein wenig auf der Anlage umsehen. Dón ließ mich sofort in der Ecke der Halle aufsteigen, mit Nacariño ging ich gleich zu der Aufsteighilfe, die draußen steht. Beide waren super in der Halle und machten toll mit. Dón hustete einmal und stolperte zwei, drei Mal – er kommt mit dem Boden, der im Moment in einem nicht so guten Pflegezustand ist, nicht so gut zurecht. Das obere Drittel staubt zudem ein wenig, und wenn Dón auf so wenig Staub schon mit einem Huster reagiert, dann werde ich im Winter sehr wachsam sein müssen, was den Hallenboden angeht. Wir waren alleine in der Halle, es wirbelte also nicht einmal ein anderes Pferd Staub auf.

Nicht so schön ist, dass Dón Nacariño nicht mehr an das Heu ließ. Als ich kam, stand Nacariño draußen, während Dón drinnen fraß. Kaum wollte Nacariño rein, ging Dón auf ihn los. Das ist überhaupt nicht witzig. Ich band Dón schließlich an und holte Nacariño rein. Er fraß dann, und als ich Dón später wieder losmachte, ging es. Ich kann nur hoffen, dass das kein ernstes Problem wird. Dón macht gerade ganz schon den Macker hier…

In den nächsten Tagen ritt ich regelmäßig und hatte einen Riesen-Spaß an meinen Jungs.
Ich nutzte mit Dón einmal wieder die langen Seiten (er hat bislang nicht noch einmal gehustet und findet sich inzwischen mit dem Boden auch gut zurecht, auch wenn er hier und da mal stolpert) und ließ ihn so richtig, richtig traben. Meine Güte, ich wusste nicht, dass er so traben kann! Hammer!
An dem Tag glotzte er sich irgendwie in der einen Ecke fest, ich dachte erst, es wären die Kühe, die er von hier aus sehen konnte, aber zwei Tage später stellte ich fest, dass die es nicht waren. Er hat jetzt hier leider eine Glotz-Ecke. An dem Tag erzeugte die diese großartigen Trabtritte und mir war schon klar, dass ich das nicht so schnell wieder würde abrufen dürfen. Dass ich ab dann aber im Prinzip in der Halle nicht mehr galoppieren durfte, war mir in dem Moment nicht klar. Bei den nächsten Malen war an Galopp auf dem oberen Zirkel überhaupt nicht zu denken, der Mittelzirkel war tagesformabhängig und auf dem unteren kam ich mit Glück mal zum Treiben und Loslassen, aber das Angaloppieren war jedes Mal irrwitzig dynamisch.
Er ließ sich aber von anderen Pferden wenig beeindrucken (gut, so vielen begegneten wir auch nicht, das war gut), nahm aber jede Bewegung und jedes Geräusch wahr.
Nervig, aber da müssen wir jetzt durch. Zeit. Geduld. Ruhe. Nerven behalten.
Lächeln, immer nur lächeln…!

Nacariño wurde mit jedem Mal in der Halle entspannter und zufriedener. Er konnte es nicht ganz so gut aushalten, wenn das letzte Pferd die Halle verließ und er alleine blieb, waren wir von Anfang an alleine, war das kein Problem.
Hier zeigte er hier schon gleich in den ersten Tagen die ersten echten, abrufbaren Piaff-Tritte. Ich habe in jedem Viereck einen Beginn einer langen Seite, da kann ich es am besten. Keine Ahnung, was da nun tiefenpsychologisch hintersteckt. Hier war es die (es ist meistens die…), die der Tür gegenüberliegt. Und dann rechte Hand.

Nacariño machte super mit, wurde im Verlauf der langen Seite immer besser. Ich frage immer wieder den Ansatz an und da dann eben immer einen Hauch mehr, so dass aus den ersten ein, zwei ganz flachen Tritten noch an derselben langen Seite mehrere schon relativ ausdrucksvolle Tritte – und die auch noch so gut wie am Platz) wurden. Ich möchte dabei, dass ich immer weniger dafür tun muss, er von selbst aber immer mehr anbietet. Das hat er noch nirgends so gut gemacht wie hier nun.
Ein bisschen tagesformabhängig ist das aber schon, es gibt Tage, da sollte ich das nicht tun und mehr auf „nach vorne!“ bestehen und gar nicht groß versammeln.
Er hatte auch Tage, da bewegte er sich mehr springend oder auf den Hinterbeinen vorwärts bzw. eben nicht vorwärts. Aber meistens war er ungeheuer kompromissbereit und ehrgeizig.

An einem Tag war ich mit ihm alleine in der Halle und ließ ihn nach dem Absitzen an der Hand galoppieren. Zum ersten Mal gelang dies auch auf der rechten Hand!
Und danach kam er zum ersten Mal auf die Gerte zu, das wagt er sonst noch gar nicht. 
Ich ging entspannt mit ihm im Schritt nach oben (also der Tür gegenüberliegend), und auf dem „Rückweg“ trabte ich ein paar Mal los und stachelte ihn an, mitzukommen. Ein paar Mal traute er sich nicht, ein, zwei Mal drehte er sich ein bisschen weg und zögerte, dann plötzlich trabte er mit. Und das machte er dann auch, als ich die Gerte bewegte und mit der sogar Geräusche erzeugte. Ich lobte wie verrückt und er wurde immer mutiger und witziger. Schließlich kam er einmal mit einigen großen Sprüngen auf mich zu. Großartig! Damit hörten wir dann auch sehr glücklich auf und er drückte mal wieder sein Maul an meinen Hals. Das ist zu süß und er macht es inzwischen ganz oft.

In der Box blieb Dón leider der Obermacker. Am 8. war der 24jährige Charmeur eingezogen und am 11. der 4jährige L’Amour. Beide durften nicht nach vorne zum Heu, also legte ich ihnen immer weiter hinten Heu hin. Nacariño  durfte mal vorne fressen, mal schickte Dón ihn weg. Mal fraß er friedlich mit den beiden anderen zusammen, mal ging er auf sie los. Da war noch so gar keine Ruhe untereinander. Und ich ahnte auch so ein wenig, dass sich an Dóns Verhalten erstmal nicht so viel ändern würde. Er passte auf, dass keiner den Stuten nebenan zu nahe kam und fühlte sich wohl in seiner Chef-Rolle. Zum Glück war er kein Beißer und Schläger, aber auch so war es bescheuert – noch dazu bei dem momentan echt üblen Wetter – dass Charmeur und L’Amour nur ganz selten unter das Dach durften. Die waren immer heilfroh, wenn ich Dón rausnahm.
Wenn ich ihn geritten hatte, war er friedlicher, und ich nahm an, dass er ohnehin etwas disziplinierter war, wenn ich da war. Total blöd!
Das ist das schwierige an diesen Boxen, so toll sie auch sind – die Gruppe muss harmonieren. Na, wir geben dem Quartett mal noch ein bisschen Zeit…

Dón und L’Amour lernen sich kennen…

Und dann gab es auch die schönen Momente – zum Beispiel, als Dón Charmeur den Regen von der Kruppe leckte…

An einem goldenen Herbsttag ging ich mit meinen Jungs ins Gelände. Ich saß auf Dón und hatte Nacariño als Handpferd. Ich kannte noch die kleine Runde, wenn man vom Stall aus nach hinten raus an den Weiden vorbei geht und dann rechts. Bewusst hatte ich mehr hier nie erkundet. Diese Runde wollte ich nicht reiten, da ich mit den Jungs nicht an der Straße zurück reiten wollte, die inzwischen gefühlt viel mehr und vor allem schneller befahren wird. Ich verließ also den bekannten Weg und guckte einfach mal, was kommt.
Das kannte ich nicht – man kann die große Sommerweide komplett umreiten und von diesem Weg gehen aber auch noch mehrere Wege ab, meist solche mit 2 Plattenstreifen.
Ich war eine gute halbe Stunde unterwegs und ziemlich begeistert davon, hier so eine schöne kleine Runde zu haben, wohl wissend, dass ich diese mit anderen Wegen noch ausbauen konnte. Nacariño wurde phasenweise unglaublich witzig, fing auf einmal wieder an, bei jedem zweiten Schritt nach Dón zu beißen, der ignorierte das, ich gab Nacariño den einen oder anderen Klaps an den Hals, was ihn veranlasste, jetzt nach meinem Arm zu schnappen, da von Dón ja keine Reaktion kam. Fand er langweilig, spielte er halt mit mir. Eigentlich müsste das natürlich unfassbar verboten sein, aber ich lachte mich schlapp, ich konnte nicht anders, Nacariños Gesicht und seine Pfiffigkeit, dabei aber auch seine sichtbare Vorsicht (Dón gegenüber war er nicht auch nur ansatzweise so vorsichtig), das war einfach zu witzig. Wir alberten rum, trabten da so die Wege lang, trafen unglaublich freundliche Radfahrer, Läufer, Hund-spazieren-Führer, Fußgänger – „Sind das schöne Pferde!! Araber?“ Äääähhh… Fast.

Wir trabten an einer Weide mit 3 Pferden entlang, also eher einem ganzen und 2 halben Pferden. Auf einmal klangen Nacariños Bewegungen anders als vorher, kadenzierter, verzögert, passageartig. Ich guckte ihm zu, wie er sich da neben mir aufspulte, einen Kragen machte, den Schweif hochstellte und tatsächlich annähernd passagierte. Und dann kam von hinten auch der Grund angedonnert – ein winziges Wollknäuel von Shetty, dass da empört klarstellte, wessen Weide das hier ist. Großartig 🙂
Ich lobte Nacariño und bat ihn, sich diesen Gang zu merken.

Dón war leider über weite Strecken ziemlich unhandlich – glotzig, kernig, ich hatte reichlich viel Druck in der Hand. Nacariño daneben war deutlich entspannter, schnaubte immer wieder vor sich hin und fühlte sich sichtlich wohl. Das steckte Dón leider nur wenig an. Dennoch war es einfach wunderschöne Runde, die wir drei sehr genossen.

Hinterher band ich beide beim Wasserschlauch an und wusch die Beine ab, das nahmen beide völlig gelassen hin.

Wenige Tage später ergab sich die Gelegenheit noch einmal, und dieses Mal nahm ich Dón als Handpferd. Das ist ja nicht wirklich seine Lieblingsposition, aber ich hoffte, dass er sich so mehr entspannen konnte und ich wollte Nacariño einfach gerne reiten.

Ich musste Dón wieder und wieder auffordern, sich nicht zu weit zurückfallen zu lassen, das war ganz schön nervig, er ließ sich teilweise richtig ziehen und traute sich nicht nach vorne, nach dem ersten halben Kilometer wurde es etwas besser, und nachdem wir erst einmal ein ganzes Stück getrabt waren, ließ er sich immer besser auffordern, nach vorne zu kommen. Ich hatte ihn am liebsten so, dass sein Kopf, besser noch sein Hals neben meinem Bein waren, aber das war ihm nicht geheuer. Es wurde aber immer besser und schließlich konnte ich ein langes Stück traben, und er ging am losen Strick auf gleicher Höhe mit Nacariño. Richtig toll!
Nacariño entspannt und brummelnd und schnaubend, er ließ immer mehr den Hals fallen, trabte locker vor sich hin, einfach nur schön. Bis zu dem Moment, als er auf einem Weg etwas sah, was ich nicht sah, und schlagartig auf dem Absatz kehrtmachte. Ich musste Dón loslassen, das passte gerade so gar nicht mit Nacariños 180°-Wendung, und richtig blöd war die Sekunde danach, als ich in Nacariños Hinterhand den Ansatz zum Spurt merkte.
Er lieferte mir aber nur einen weiteren Beweis dafür, dass sein Durchgehen wirklich kuriert ist – in der einen Sekunde war der enorme Druck in der Hinterhand zu spüren, die zum Durchstarten bereit war, in der nächsten Sekunde ließ er sich durch die stehende Hand an einem Zügel parieren. Er machte nicht mal einen ganzen Galoppsprung, dann hatte er sich schon zurück in die Ausgangsrichtung gedreht und stand. Ich guckte mit ihm dorthin, wo er etwas gesehen hatte – Rehe! Etliche Rehe sprangen lautlos und elegant über das Feld. Nacariño starrte die an, fühlte sich hochexplosiv an, total gespannt, kurz vor’m Steigen, er ließ aber nur ein Vorderbein durch die Luft und in den Matsch sausen.
Ich lobte, drehte ihn wieder, versuchte, an Dón ranzukommen, dessen Schreck schon so weit nachgelassen hatte, dass er sich jetzt dem Gras widmen konnte. Er ließ mich auf zwei Meter ran, aber anfassen ging nicht. Hmmm, blöd…
Ich wendete, ritt wieder Richtung Rehe, fand Nacariño überhaupt nicht witzig, aber Dón folgte uns. Ich wendete wieder, Dón leider auch. Nacariño war noch reichlich unter Strom, aber schließlich konnte ich ihn so weit ruhig an Dón vorbei reiten, so dass ich ihn von vorne anfassen konnte. Es gab Kekse, wir guckten noch einen Moment Rehe, und dann ging es zurück, denn hier wären wir nicht weitergekommen, da war der Weg zu Ende.

Nacariño entspannte sich ziemlich schnell wieder und Dón lief immer besser mit.
Einen Schauer bekamen wir ab und es wehte ein reichlich frischer Wind, aber es war trotzdem so schön!! Wir genossen die Runde sehr – dieses Mal waren wir eine gute Dreiviertelstunde unterwegs – und kamen total entspannt zurück. Das war für Dón gut gewesen, so würde ich das jetzt ein paar Mal machen, damit er sich daran gewöhnt, als Handpferd zu gehen und sich besser in der Position halten lässt. Nacariño ist in beiden Positionen super, ob geritten oder als Handpferd. Wäre toll, wenn ich nach Belieben tauschen könnte – Fàscino war immer deutlich lieber das Reitpferd, was ok war, da Joya und davor Negócio so fantastisch als Handpferde gingen. Ich bin so glücklich, dass ich das mit diesen beiden so weitermachen kann und dass sie ja jetzt schon so viele tolle Sachen machen dabei, denn ich reite einfach zu gerne mit Handpferd. Ist einfach immer toll…

In der großen Halle allerdings wird Dón gerade zunehmend zu einer Geduldsprobe.
Seine Glotzerei erreicht neue Höchstwerte. Die hintere kurze Seite, insbesondere die eine Ecke, muss dermaßen furchteinflößend sein, dass hier an vernünftiges Reiten nicht zu denken ist. Und es wird leider schlimmer.
Ich kann ihn nicht jedes Mal in dieser Dynamik traben lassen, bis er sich darüber fallen lässt, das darf einfach nicht zu seiner Erwartungshaltung werden (ist doch kein FN-Pferd).
Es sind erst drei Wochen, aber diese kurze Seite kostet echt Nerven. Wäre absehbar, dass sich das bessert, würde ich mich jetzt ja entspannt zurücklehnen, es wirkt aber gerade, als würde sich dieses Problem zuspitzen. Und jetzt formulieren wir das mal schnell um: die Herausforderung wird größer.
😀

Vor zwei Tagen ließ ich ihn wieder „groß traben“, weil ihn das am besten zum Schwingen bringt, wenn er wieder Augen und Ohren in dieser Ecke verankert. Er stellte meine Geduld auf die Probe wie noch nie, zum Hirsch fehlte echt nur das Geweih, aber phasenweise fühlte sich das echt schlimm an. Ihm fielen fast die Augen raus vor lauter Glotzen. Die Kühe waren unterwegs, die sehen sie gut durch die Windnetze, und ich kann nur hoffen, dass er sich an die einfach gewöhnt. Ich riss mich also zusammen, blieb geduldig, sah zu, dass ich wieder und wieder zum Loslassen kam und tatsächlich fanden wir einen soweit guten Abschluss. Bei 99 % der Reiter hätte er den Frack voll gekriegt… Er brachte mich auch wirklich nahe an meine Grenzen, aber es bringt ja einfach nichts. Ich hätte es früher nicht so geschafft, gleichmütig zu bleiben, und ein bisschen war ich selbst überrascht, wie relativ leicht es mir fiel, mich emotional von ihm nicht ankratzen zu lassen. Es wäre allerdings wirklich fatal, bei ihm auszuticken, denn Dón würde schlicht panisch werden dann. Für sein Benehmen gibt es irgendeinen Grund (den leider nur er kennt…) und dem mit Druck oder Strafe keinesfalls beizukommen ist. Also: beweglich bleiben, selbst so losgelassen und durchlässig wie möglich seine irren Bewegungen aushalten und ihn so dazu bringen, seinerseits losgelassen und durchlässig zu werden. Gefühlt war ich da oben wie Gummi – tut mir gerade ganz gut, dass er mich derartig zwingt, so elastisch zu sein.
Wir beendeten diesen Tag wie gesagt brauchbar und ich war auf den nächsten gespannt.

Das war dann auch gleich am nächsten Tag und er kam in die Halle, in der ein Pferd geritten und zwei geführt wurden und war (schien?) die Ruhe selbst zu sein. Und tatsächlich ging er die ersten Runden so entspannt vor sich hin, es war eine Wonne.
Ich klopfte mir innerlich auf die Schulter, am Tag zuvor so ruhig geblieben zu sein und genoss Dóns Entspanntheit. Wir kamen der Ecke sehr nahe und alles war gut.
Bis das eine geführte Pferd – zwanzig Meter von ihm entfernt – schnorchelte. Der glotzte aus der Hallenmitte Richtung kurze Seite, riss Augen und Nüstern auf und schnorchelte.
Bei Dón gingen sofort alle Lichter an – und dann war’s vorbei mit der Entspanntheit. Er drehte in einer Zehntelsekunde dermaßen auf, ich konnte nur noch der Verzweiflung nahe die Augen rollen. Und dann also wieder ruhig bleiben, elastisch, meinen Strampelspanier zum Schwingen bringen, begleiten, beruhigen, aber Bewegung zulassen, denn „hoho bravi bravi“ und versuchen, das Ganze im Schritt oder gar im Halten runterzufahren, wäre hier völlig sinnlos gewesen. Dón drehte echt ab. Ich merkte, dass die Reithose an einem Knie ein Falte warf und wusste, dass diese Knie hinterher offen sein würde. Ich reite mir leicht die Knie auf, deswegen habe ich die Bügelriemen immer unter dem Sattelblatt. Bei diesem Sattel geht das nicht und es war auch noch nie problematisch, nun aber diese Falte in der Hose. Während ich also versuchte, Dón im Trab in einem brauchbarem Rhythmus zu halten, ihn dabei nötigte, mit „Nase tief!!!!“ durch die Ecke zu gehen (wobei Nase tief hier nicht mal Buggelenkshöhe beschreibt, er sollte sie nur wieder aus der Regenrinne nehmen…), mich wand wie ein Aal, um seine eckigen, kantigen, schnellen Bewegungen auszugleichen, musste ich auch noch immer wieder dieses Knie drehen und wenden, in der Hoffnung, dass ich es nicht zu doll aufscheuern würde. Ich zupfte nebenbei mal kurz an der Hose rum, völlig erfolglos. 
Und so landeten wir wieder bei dem großen Trab, der ihn wieder ins Schwingen und damit zum Entspannen brachte, daraus ergab sich später auch ein Galopp, in dem ich gut zum Loslassen kam, aber inzwischen war uns beiden auch gut warm geworden und ich hatte nicht das Gefühl, dass dies hier ein Dauerzustand sein darf.
Dón ist hier echt Mr.-2000-Volt, und es reicht der winzigste Anlass, ihn anzuschalten, wenn er nicht schon „an“ in die Halle kommt. Das wird ein hartes Stück Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten… Oh Mann…

Und so ist die Reihenfolge gut, erst ihn zu reiten und dann – zum Entspannen – Nacariño. Ha! Nacariño ist jetzt der zum Entspannen! Wer hätte das gedacht… So war es auch an diesem Tag, er kam rein, es wurden fünf Pferde geritten, das hatte er so noch nie gesehen.
Er machte in der Ecke ab und zu mal einen knackigen Satz nach vorne und war häufig unter Strom, aber insgesamt konnte er das alles ungeheuer gut aushalten. Er macht das echt großartig hier. Aufmerksam, neugierig, und so gehorsam, wie er nur kann. Und das ist schon eine ganze Menge Gehorsam inzwischen.

Mit Dón hatte ich dann – auf Kandare – einen ziemlich entspannten Ritt in der Halle und freute mich total, das hielt allerdings nicht lange, der nächste Ritt war wieder unter Strom.
Oh Mann… Er kommt mit dieser Halle überhaupt nicht gut zurecht.

Ende November wechselte Charmeur dann doch in einen Offenstall, er hat bei diesen drei Mackern einfach kein Land in Sicht. Zwischen Dón, Nacariño und L’Amour wurde es sofort ruhiger und entspannter – die drei werden sich gut arrangieren.

Ich hatte noch einmal eine schöne Handpferde-Runde, als das Wetter passte, und da jemand was von „um den See rum“ erzählt hatte, wollte ich unbedingt wissen, wo das ist. Ich suchte und fand und ritt mit den Jungs einmal um den See herum. Es war neblig und die Stimmung war einfach traumhaft schön. Dón war wieder Handpferd und lief viel besser mit als beim ersten Mal. Sie gingen anstandslos über die Brücke an der Schleuse, da rauscht das Wasser ganz schön. Sie gingen super durch schmale Wege und einfach überall hin, wo ich sie hin ritt. Sie ließen ein anderes Pferd von sich weg traben – da waren sie allerdings schon einen Moment etwas aufgedreht, aber das ließ sich alles händeln.
Es machte pur Spaß mit den beiden hier draußen und die Runde ist wirklich schön.
Und es sieht aus, als könnte man an manchen Stellen in den See reinreiten – ich weiß aber nicht, wie schnell der wie tief wird, also das probieren wir bestimmt nicht bei diesen Temperaturen aus 🙂

Ende November ließ ich die beiden auf dem Longierzirkel laufen, und sie waren höchst albern. Prompt brüllte jemand aus der Halle „Hört ihr da draußen mal auf mit der Scheiße??“ – das ist nämlich genau Dóns Problem, wenn er in der Halle ist. Durch die Windnetze sehen und hören sie, was draußen passiert, aber eben nicht so gut. Das fand offenbar ein anderes Pferd nicht witzig – bzw. vielmehr die Reiterin.
Als einmal draußen longiert wurde, bekam Nacariño in der Halle einen Hasch-mich, aber ich wäre im Leben nicht auf die Idee gekommen, da rauszubrüllen, dass „diese Scheiße da aufhören soll“. Ich fand’s witzig, und bevor ich größeren Schaden anrichtete, nahm ich meine Jungs mal mit rüber auf die andere Seite (die ganze Anlage geht über zwei Straßenseiten) und ließ sie da auf einem Platz toben. Die Kamera gab ihr bestes, aber viele Bilder waren verschwommen bei dem nicht vorhandenen Licht. Ein paar tolle Momente waren dennoch dabei, und der Anblick meiner beiden Schönen war einfach nur toll.

Caro durfte einmal freies Kompliment und Steigen abfragen, was er super machte, während er sich ständig mit Blicken bei mir vergewisserte, ob das ok sei. Zu süß!

Und dann gingen wir rüber auf die andere Seite, wo Dón erstmal einen hübschen Tinker begrüßte. Und dann ließen die Jungs die Sau raus. Und so sahen sie hinterher auch aus.
Ich auch 🙂


 

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