11.10. – Öffentliches Training IV

„Wir sollten besorgt sein, das Pferd nicht zu verdrießen und seine natürliche Anmut zu erhalten, sie gleicht dem Blütenduft der Früchte, der niemals wiederkehrt, wenn er einmal verflogen ist.“   
Antoine de Pluvinel (1555 – 1620)

Das 4. Öffentliche Training mit dem Thema „Junge Pferde“ war für der 20. September geplant mit meinen beiden (von denen mir zu dem Zeitpunkt nur einer gehörte…) und zwei Gastpferden. Dieser Termin fiel wetterbedingt wortwörtlich in’s Wasser.
Es gabt nun einen „kleinen“ Ersatztermin am Sonntag, den 11. Oktober – ich gönnte mir einen besonderen Geburtstags-Vormittag mit nur zwei jungen Pferden. Und zwar meinen!
Dieser Termin war kostenfrei, weil eben auch mehr so als Privat-Vorführung gedacht.
12 Anmeldungen gab es – und 30 (!) sahen schließlich meinen beiden Jungspunden zu.

Es war kalt, aber sonnig, und die beiden Jungs zauberten mir ein Lächeln nach dem anderen in’s Gesicht.

Da es ja so ein Zwischending zwischen öffentlichem Training und eben doch nicht war, hatte ich mir dennoch kurzfristig einen Fokus überlegt – Abhärtung.
Wie schaffe ich Vertrauen, wie mache ich aus einem jungen Pferd ein Verlasspferd?

Fraglich, wie ich ausgerechnet darauf gekommen bin…
🙂

Ich hatte meine beiden Schimmel am Tag zuvor gewaschen – ein Glück, denn nachts kam ein regelrechter Temperatursturz. Sie leuchteten mir nur so entgegen und sahen beide einfach nur wunderschön aus. Ich putze, die Mähnen wurden eingeflochten (was bei Dón eher einem bändigen als einem einflechten nahe kommt), und dann waren auch schon die ersten Gäste da. Nicht alle wussten, dass ich Geburtstag hatte, und es war ganz lustig, wie das dann natürlich aber doch immer wieder die Runde machte.

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Auf einer Geburtstagskarte stand so absolut treffend das, was das Motto dieses Tages werden sollte:
„Lebenskunst ist die Fähigkeit,
auf etwas Notwendiges zu verzichten,
um sich etwas Überflüssiges zu leisten“

Besser hätte ich das auch nicht ausdrücken können!

Ich wollte zuerst Nacariño zeigen, fragte ihn, ob reiten heute ok sei und es kam nur dieses warme, ruhige Gefühl des Einverständnisses zurück. Also gesattelt und zum Platz – UPS, da zögerte er dann aber doch, als er die ganzen Stühle und Menschen sah. Aber er ging schon viel lockerer auf die einzelnen zu, ließ sich anfassen, „scannte“ nicht mehr so ab. Dennoch denke ich, er wird einer, der mir später nach wenigen Sekunden zeigen kann, ob ein Mensch ein gutes Herz hat oder nicht. Franco konnte das – da habe ich es nur viel zu spät verstanden, dass es so war. Nacariño wird das auch können.
Hier verließ er sich nun aber auf mich, dass ich schon keine bösen Menschen einladen würde, und fühlte sich trotz der vielen unbekannten Gesichter ziemlich wohl. Zumindest, wenn ich ganz dicht in seiner Nähe blieb. Die suchte er doch deutlich. Er brauchte einen Moment, sich mit der Situation zu arrangieren, die Zeit ließ ich ihm gerne.
Ich saß auf, er ging ein paar Mal staunend an der Stuhlreihe entlang. Und dann ließ er erkennen, dass ich heute wenig Einfluss haben würde bzw. nehmen durfte, wenn wir uns beide wohlfühlen sollten – oha. An die kurze Seite oben war nicht zu denken, er drehte schon ab Platzmitte um und drohte, abzuhauen, sollte ich das nicht zulassen.

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Pfffff, mir doch egal, mach doch, was Du willst… Ich ließ ihn gewähren und seine eckigen Kreise ziehen, nahm so gut wie keinen Einfluss auf Tempo und Richtung, versuchte ihn unauffällig ein bisschen „locker zu schütteln“ und dann irgendwann kam ein tiefer Atemzug.

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Ich näherte mich so entspannt der oberen kurzen Seite, dass er das nun wirklich nicht als Druck auslegen konnte (auch wenn er es wollte, das war zu merken. Schelm, der). 
Irgendwann schließlich, nach gefühlt zwanzig Minuten, waren wir an der kurzen Seite. Rechte Hand war alles gut, linke Hand wurde er schnell, ich ließ ihn machen, er galoppierte hier und da mal an, ließ ihn gewähren. Fühlte sich wirklich ziemlich unkontrolliert und unkontrollierbar an, dennoch hielt sich mein Adrenalin sehr in Grenzen. War vielleicht zu früh für Adrenalin? Das pennte jedenfalls noch, während Nacariño mich in komischen Schlenkern über den Platz trug. Er blieb aber, wenn erforderlich, zuverlässig in „seiner“ Ecke stehen, und alleine das Gefühl, mich darauf verlassen zu können, entspannt die Situation – denn egal von wo aus, mehr als fünzig Meter sind es nicht bis zu dieser Ecke.

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Nachdem die kurze Seite ein paar Mal erreicht war, bat ich ihn, einmal auf dem Zirkel zu galoppieren. Und zwar einen kompletten Zirkel. „Und Du weißt ja – zucken bedeutet noch eine Runde!“
Ich weiß nicht, ob Pferde ernsthaft seufzen können – Nacariño jedenfalls kann es 🙂

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Mein kleiner Held galoppierte einen braven, vollständigen Zirkel und damit machte ich Schluss und lobte so richtig. Und da ich ja immer irgendwas Neues machen möchte, wenn Gäste da sind, und der Fokus ja nun auf Abhärtung liegen sollte, visualisierte ich vor meinem geistigen Auge kurz die Fahne, von Nacariño kam nichts (negatives) zurück, und so ließ ich mir die Fahne geben. Ich saß noch drauf, und bei diesem Pferd lag es ja nun durchaus nahe, manche Dinge vom Boden aus zu erarbeiten. Kann man, muss man aber ja nicht. Schließlich kann der am Boden auch abhauen – und zwar so, dass ihn keiner mehr hält. Na, bleib ich doch lieber oben. Mut und Leichtsinn liegen dicht beisammen. Bei mir sowieso.

Was in den nächsten zehn Minuten passierte, tackerte mir für die nächsten drei Tage ein breites, glückliches Grinsen in’s Gesicht. Zuerst legte ich die zusammengerollte Fahne an eine Seite seines Kopfes und sagte, die Pferde müssen die Berührung angenehm finden und eine Berührung mit der Fahne nachher als Lob empfinden, ich lobe also ganz bewusst durch ein Streicheln mit der Fahne. Und ich muss aufpassen, wann ich innehalten muss in der Bewegung, damit das Pferd Zeit hat, die Situation nachzuvollziehen und zu spüren, dass mehr nicht passiert. Das ist dann das Thema „Aushalten lernen“. Die meisten gehen dann zurück, wenn das Pferd Angst zeigt oder sich erschreckt. Damit bringen wir aber bei, wie das Pferd der Situation entkommt bzw. sich ihr entziehen kann. Also berühre ich das Pferd mit eben z.B. dieser Fahne und achte darauf, was es gut aushalten kann und was nicht so. Und bevor die Situation eskalieren könnte, bleibe ich so lange und völlig ruhig und emotionslos in der Situation, in der das Pferd gerade angedeutet hat, dass ihm das jetzt zu viel werden könnte und warte, bis vom Pferd das „ok“ kommt.
Sieht man das rechtzeitig (und das ist für die meisten das größte Problem), kann man noch in der Situation bleiben; sieht man es zu spät, wird sich das Pferd evtl. mit Macht entziehen und es wird schwerer, wieder einen Schritt weiter vorne neu anzufangen.
Ich möchte idealerweise immer steigern können und nie zurückgehen müssen in der Anforderung. Steigere ich langsam und bewusst genug und gebe dem Pferd immer die Gelegenheit, sich mit der Steigerung zu arrangieren und zu merken, dass das ja aushaltbar ist und mehr gar nicht passiert – dann darf ich mehr.

Die Geschwindigkeit des Steigerns ist bei jedem Pferd anders, und im Zweifel bei jeder Situation, aber das Prinzip ist immer gleich. Ich höre immer in das Pferd hinein, ob es mit der Situation klarkommt und entsprechend gestalte ich mein weiteres Vorgehen.
Die zusammengerollte Fahne am Kopf hielt Nacariño ziemlich schnell sehr gut aus:

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Ich steigerte vorsichtig und legte ihm die Fahne zwischen den Ohren auf den Kopf. Hier waren auch wieder ein paar Sekunden abwarten erforderlich, bis er sich entspannte und signalisierte, dass das ok war.

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Ich steigerte weiter. Rollte ein kleines Stück der Fahne auf und zog sie behutsam über seinem Kopf hin und her und streichelte ihn damit. 

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Er staunte, fand das aber nicht weiter besorgniserregend. Also weiter steigern. Noch mehr Fahne ausrollen, behutsam größere Schwenks um seinen ganzen Kopf herum. Und schließlich auch mal vorsichtig kurz auf seinem Kopf ablegen und dann wieder wegziehen.

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Großartig! Inzwischen war Nacariño richtig enstpannt, er genoss die Situation.
Und dann kam der Hammer: er schnappte sich die Fahne, hielt sie fest und zog dran!

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Es war einfach zu süß. Er war total entspannt, spielte mit dieser Fahne herum, und ich lachte nur noch.
Und dann dachte ich, wer so drauf ist, kann auch mit (sich bewegender) Fahne laufen.

Und er konnte. Auch blind. Was für ein Vertrauen…

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Völlig happy saß ich ab. Besser hätte das nicht sein können. Gut, ich hätte noch traben und galoppieren können, aber ich muss ja steigerungsfähig bleiben
🙂

Ich stand da neben ihm, wollte gerade die Fahne aufrollen, da schnappte er sich die und marschierte damit einfach los. Damit hat er mich nun aber echt erstaunt! Er ging ein paar Schritte, erschrak vor dem Flattern an seinen Vorderbeinen, ließ aber nicht los. Und dann stand er da und schwenkte die Fahne hin und her, das war einfach nur großartig!

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Toller, toller, schöner Nacariño…
Sönke meinte später „Du hast mir bislang gar nicht so genau gesagt, dass Du da oben keinen Einfluss hast“, worauf ich meinte, keiner sei es ja nun auch nicht, nur phasenweise, aber ich nehme halt meistens keinen, was sich bislang sehr bewährt hat. Er soll meine Einflussnahme möglichst wenig merken, um sich ihr nicht widersetzen zu können.
So ganz zufrieden war Sönke spürbar nicht damit, dass ich auf so einem großen Tier (wild und unbezähmbar, wie er gerne immer mal betont) sitze und dem einen Freifahrtschein ausstelle. Hihi…

Und dann kam Querendón. Für ihn hatte ich mir ein paar Sachen zurecht gelegt, die er noch nie gesehen hatte, und mit denen ich ihn heute mal konfrontieren wollte.
Den Regenschirm vergaß ich nachher sogar – wir brachten Dón bei, Ball zu spielen.

Zuerst aber zeigte er, was man mit der Fahne aushalten kann, wenn man die schon fünf Mal gesehen hat und total langweilig findet. Ich knallte neben seinem Kopf mit voller Wucht durch die Luft, so viel Geräusch hatte ich damit noch nie erzeugt. Mehr ging nicht. Einmal zuckte er erstaunt zusammen, dann stand er gleichmütig da und wartete, bis ich mich ausgetobt hatte da oben. Mister Cool!!

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Und dann kam der erste Ball in die Bahn. So etwas hatte er noch nie gesehen und so bestaunte er den pflichtgemäß. Kann aber auch sein, dass er rosa genauso wenig mag wie ich? Ich bat Britta, Carsten und Annemarie, sich den Ball ganz ruhig zuzuspielen und immer Dóns Mimik zu beobachten. Für so etwas braucht man Leute, die auch sehen, wenn ein Pferd Angst bekommt, damit sie eben dann innehalten können, das Pferd evtl. beruhigen, ihm auf jeden Fall nicht noch mehr Angst machen. Das gelang so gut, dass wir nach kürzester Zeit ein Dreieck um Dón bilden konnten und sich die drei den Ball immer zuspielten. Auch einmal unter Dóns Bauch hindurch, was ihn in dem Stadium schon überhaupt nicht mehr kratzte. Die drei spielten vorsichtig schneller – alles war gut.

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Dann gab es eine Schrecksekunde – Britta schoss ziemlich kraftvoll und das war Dón eine Nummer zu doll. Er machte einen Satz zur Seite, ließ sich aber sofort wieder einfangen.

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Da Britta es war, die ihn erschreckt hatte, musste sie nun auch wieder für ein gutes Gefühl sorgen – und so kickte sie den Ball behutsam von ihm weg und die beiden gingen schließlich sogar im Gleichschritt zum Ball.

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Als nächstes kickten sich zwei den Ball direkt vor Dón zu, so dass der Ball auch mal die Vorderbeine berührte. Kein Problem. Und keine Minute später kickte Dón diesen Ball tatsächlich über den Platz. Es war ihm nur nicht geheuer, wenn der direkt an der Bande lag, ansonsten konnte ich ihn kreuz und quer hinter dem Ball her über den Platz steuern und er kickte. Und schien das wirklich gut zu finden. Das ist ganz klar steigerungsfähig!

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Wir hatten noch einen kleineren Ball da, und nun ging es in die Höhe. Dieser Ball wurde erst vor Dóns Kopf behutsam in verschiedenen Höhen hin und her geworfen. Und dabei machte Annemarie einmal diesen so typischen Fehler – Dón erschrak leicht und Annemarie zog den Ball sofort zurück. Das ist der Moment, in dem man idealerweise die Bewegung „einfriert“ – nicht steigern, nicht rausgehen – damit das Pferd sich diesen Moment bewusst machen kann.

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Schließlich warfen wir den Ball im Dreieck und ich spielte mit.
Mit dem Pferd, das mal nicht stehen bleiben konnte.

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Ich war so stolz auf meinen großen Jungen. Ich ritt noch einen Moment „so“ und bekam eines der lässigsten Schulterhereins im Trab, das wir bislang hatten. Fließen lassen…

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Tanja wollte ihn gerne springen sehen. Oh ja!!
Darum ließen wir uns natürlich nicht lange bitten.

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Ich machte einen Knoten in die Zügel und sagte „Ich probier mal was“, worauf Melanie rief „ich ahne was“ – ja, man merkt eben, wer mich und meine irren Ideen länger kennt…
🙂
Wenn ich mich recht erinnere, war dies doch auch das Pferd, das noch vor wenigen Wochen keine Zügelbewegungen am Hals ausgehalten hat – war der das??

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Toller großer Junge!! Wir waren glücklich und zufrieden. Obwohl – ein bisschen maulig war Dón schon. Ich hatte ihm beim letzten Mal versprochen „nächstes Mal wird’s höher“. Und er meinte nun zu Recht, das hier sei ja wohl das „nächste Mal“ gewesen! Und wann wird’s nun endlich höher?? Sorry, Süßer, jetzt aber wirklich beim nächsten Mal…!

Dón wurde noch für ein Gruppenfoto eingerahmt:16

Dann durfte er anfangen, Geschenke auszupacken. Auch wenn’s meine waren, aber er half gerne – und ohne jegliche Erklärung. Der weiß eben, wie man’s macht. Schließlich hatte er auch (oder ich für ihn) eine super tolle Futterschüssel mit seinem Namen bekommen! Und da die nicht mehr ausgepackt werden musste, nahm er sich meiner Geschenke an.

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Die Schlacht auf das Kuchenbuffet ging los. Ich feierte zwar hauptsächlich mein größtes Geburtstagsgeschenk, das ich mir ja selbst gemacht hatte (das große Weiße), aber Dón war ja nun so lange auch noch nicht da, den konnte man noch mal mit begrüßen, und so waren die beiden auf Sönkes super leckeren Fanta-Schnitten zu sehen:
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Anneke und Xenia hatten Nacariño auf einer Möhrentorte verewigt:
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Und ich wollte aber auch Joya gedenken, der auf einer Regenbogen-Torte auf der „großen grünen Wiese“ noch einmal unter uns war:
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Nic bat um Ruhe, um die Geschichte zu einem Geschenk zu verlesen. Die Geschichte von den Samtglocken. Bei dem Wort brach ich innerlich schon zusammen vor Lachen. Wohl wissend, dass Nic Dón’s (wirklich schöne) Eier so samtig und schön findet, fragte ich mich nur, was um Himmels Willen da jetzt kommen würde.

Und während Meike versuchte, das wilde Einhorn zu bändigen, was das Schatzkästchen trug …

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… setzte Nic ihre schönste Märchen-Tante-Stimme auf und las:

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Das Märchen von den Samtglocken

Es war einmal ein junger spanischer Prinz mit wunderschönem langen silbernem Haar und zwei edlen, magischen schwarzen Samtglocken zwischen den Beinen.
Der Prinz lebte sein junges Leben im Abendland und eine Fügung des Schicksals schickte ihn auf Wanderschaft in ein fremdes weites Land.
Jung und stolz war er sich seiner Schönheit bewusst, auch der Macht seiner magischen Samtglocken. Eines Tages begegnete der Prinz einer guten Fee, die ihn ihr Eigentum nannte. Die Fee führte den Prinzen in ihre großzügigen Gemächer und brachte ihm viele nützliche Dinge bei. Der Prinz war berauscht von dem Vertrauen und der Liebe, die ihm die Fee entgegen brachte und so wurde der Prinz noch schöner und seine Samtglocken noch mächtiger.
Er war glücklich – und doch trübte eine Kleinigkeit die Vollkommenheit seines Lebens.
Die Mächtigkeit seiner Samtglocken machte ihn einsam.
Die gute Fee erkannte dies in ihrer Weisheit und sie beschloss, die Samtglocken gegen Goldtaler einzutauschen. Die frohe Nachricht nahm rasch ihren Lauf und viele andere Feen, Prinzessinnen und Elfen standen der guten Fee zur Seite und opferten Goldtaler, Edelsteine und Silber. Hierzu fand sich diese weise, feine Gesellschaft zu einem besonderen Fest zusammen, welches der guten Fee gewidmet war und übergab den Krug vollgefüllt zum Tausch gegen die wunderschönen Samtglocken.
Und so soll der junge schöne Prinz der Vollkommenheit seines Lebens bald entgegen sehen.

War das zu fassen?? Im Ernst – eine Kastration hatte ich noch nie zum Geburtstag bekommen. Das halte ich für extrem einmaliges, außergewöhnliches Geschenk.
Auch nicht weiter bemerkenswert, dass sich kein männliches Wesen daran beteiligt hatte…
🙂

Es wurde ein sehr lustiger Mittag. Danach brach eine kleinere Gruppe auf – ich wollte auch diesen Geburtstag wieder „tierlastig“ gestalten, und nachdem im letzten Jahr „Pferde & Greifvögel“ so gut angekommen, aber ja einer kleineren Gruppe vorbehalten war, hatte ich in diesem Jahr einen Ausflug zum Wildpark Eekholt geplant mit Flugshow und persönlicher Führung zu Wölfen, Wildkatzen und Waschbären.
WWW Eekholt DE sozusagen!

Es wurde leider schneidend kalt, wohl dem, der die eigentlich noch viel zu warm wirkende Jacke und etwas für um den Kopf mitgenommen hatte. Die Führung war gut gemacht, aber im Gegensatz zum letzten Jahr fehlte hier doch der direkte Kontakt zu den Tieren. Gut, bei den Wölfen und Wildkatze(n) verständlich, und als wir dann endlich bei den Waschbären ankamen, pennten die schon und kamen auch nicht mehr heraus.
Ein paar schöne Fotos entstanden natürlich trotzdem!

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