18.-20.4. – Krämer Jubiläumstage

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Krämer Pferdesport – mehr als 25.000 Reitsportartikel und Pferdebedarf

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Es war sooooo windig!! Also, stürmisch, um genau zu sein. Mein durchgeknalltes deutsches Sportpferd, seit der Pressekonferenz in Neumünster nicht mehr Herr seiner Sinne, so dass ich schon Manschetten hatte, ihn mitzunehmen, zeigte sich hier von seiner aller-allerbesten Seite. Er war einfach großartig!
Ich war früh genug losgefahren, um ihm in Ruhe alles zeigen zu können. Ich schleppte ihn mit, mein Banner am Umrandungsgitter zu befestigen, dafür hatte ich vier Kabelbinder mitgenommen. Dachte ich. Ich machte das Banner mit dem ersten Kabelbiner an einer Ecke fest um daraufhin festzustellen, dass die drei anderen mal Kabelbinder gewesen waren – nun waren es nur recht lange, aber eben leider abgeschnittene Enden. Dieses Banner wurde mir vom Sturm aus der Hand gerissen und schlug Fàsci und mir um’s Gesicht, ich kriegte das nicht wieder zu fassen. Er ertrug alles. Er ertrug dieses um sich schlagende Banner, er ertrug den Rasensprenger, der den Platz befeuchtete, er ertrug die drei im Sturm knatternden Fahnen (nur deren Schatten neben dem Viereck fand er unheimlich), er ertrug den knallenden Lautsprecher, als hier noch rumprobiert wurde, wie denn wohl das Headset funktioniert – er ertrug einfach alles. Ich nahm ihn mit zum Laden, er guckte rein und fand alles ok. Ich durfte ihn mit reinnehmen („wieso nicht, Hunde dürfen doch auch rein…“) und er war cool, als würde er hier wohnen. Dieses Pferd erstaunt mich immer wieder. Er durfte an die Leckerlie-Bar zur Selbstbedienung und nahm sich höchst zivilisiert hiervon einen und davon einen und kaute in Ruhe.
Die Verkäuferinnen waren hin und weg von ihm. „Da steht‘ Pferd auf’m Flur…“

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Im Viereck kurz darauf (nachdem mein Kofferraum mich trotz der Kälte in’s Schwitzen brachte, als er beschloss, nicht mehr aufzugehen – puh! Nach einigen Minuten Rumprobieren, Rütteln, Schütteln, Ziehen und Zerren ging er dann auf…) blieb Fàsci so cool, er blieb stehen, als mir das Headset angelegt wurde, er guckte sich alles an, ging überall hin – ich saß mal wieder auf dem Fàscino, den ich einfach nur bewundern kann.

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Leider war die Zuschauerzahl – sagen wir mal „dezent“ – aber die, die guckten, bekamen was zu sehen. Er zeigte sein volles Repertoire. Von Tempiveränderungen im Schritt und sämtlichen Rhythmusverschiebungen im Trab und Galopp, alle Seitengänge in allen Gangarten, lässige fliegende Wechsel, gute Piaffen und Passagen – die sogar incl. Traversale, was er lange nicht mehr angeboten hat, und in einer Galopp-Pirouette nach ich ihn schließlich nach der dritten oder vierten raus, weil er wie ein Uhrwerk „pirouettierte“ und überhaupt nicht aufhören wollte. SAGENHAFT!!!

Schulterherein:
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Travers:
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Renvers – zur Not ging auch alles immer wieder
mal einhändig, weil das Mikro ständig hakte…

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Traversale:
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Schrittverstärkung:
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vom Schritt in die halben Tritte:
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und schließlich enorm dynamische Piaffen:
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Schulparade:
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Trabverstärkung:
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Pirouette:
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Na klar zeigte er im Galopp alle denkbaren Varianten bis hin zu Terre á Terre vorwärts und seitwärts – er wäre vermutlich auch rückwärts galoppiert, aber der Boden war – wenn auch besser als im letzten Jahr – doch wieder extrem tief. Da war nix mit rückwärts galoppieren. Was auch nicht fehlte – er zeigte so viel und so gut und hatte danach kein feuchtes Haar am Hals… Ich war völlig begeistert und er sichtlich mit sich zufrieden.

Terre à Terre:
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Jugendlicher, großartiger Fàscino!!
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Und dann am Freitag Joya!

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Nachdem ich den Armen in kaltem, stürmischem Regen waschen musste und schon Angst hatte, das Wetter würde so gar nicht mitspielen, riss der Himmel dann doch noch rechtzeitig auf und ich war freudig überrascht von der großen Anzahl der Zuschauer. Und er wusste sie in seinen Bann zu ziehen. Er war nicht minder großartig wie Fàscino. Was für ein Geschenk, zwei solche Pferde sein Eigen nennen zu dürfen…

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Wir begannen mit Arbeit an der Hand, ich stellte auch mit ihm die klassischen Seitengänge vor, nachdem ich die typischen Fehler und ihre Auswirkungen gezeigt hatte, die viele anfangs machen.

Übertreten lassen:
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Schulterherein:
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Renvers:
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Schrittpirouette:
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extrem lässiges Galoppieren, das war einfach
zu schön (Trab hielt er für überflüssig…):
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Pirouette rechts:
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und zum ersten Mal überhaupt gelang hier eine Pirouette links!imgp1882a.

und eine kleine, hochverdiente Pause (also, ICH brauchte sie…)imgp1884a.

Mein hochdynamischer Joya im Spanischen Schritt:imgp1890a

und im Spanischen Trab. Er ließ die Beine nur so fliegen:
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Piaffe:
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Schulparade:
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Levade:
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Und dann endlich das, worauf er sichtlich gewartet hatte – frei!
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Spanischer Schritt ging noch …
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… und dann hielt ihn nichts mehr. Er wollte spielen. Zum ersten Mal vor Publikum (das ich noch völlig überflüssigerweise gebeten hatte, sich vor den offenen Einritt zu setzen…) tobte er mit mir herum. Seine Motivation und Dynamik – und dabei aber seine respektvolle Vorsicht – waren einfach faszinierend!

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Und zum ersten Mal lag er vor Publikum…
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Kaum wieder hoch, wollte er weiterspielen – er war einfach unglaublich.

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Und natürlich durfte auch er mit in den Laden…
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…und an die Leckerlie-Bar!
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Sein jüngster Fan:
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