August

Die Woche verlief entspannt. Einmal wollte ich reiten, aber da zog eine dicke graue Wolkenwand auf uns zu, die ersten Tropfen kamen schon runter, und so fragte ich „nur mal eben schnell“ Kompliment auf beiden Seiten an, was ich sofort bekam, allerdings wollte ich das nun doch nicht so schnell, und so bat ich Nacariño um mehr Ruhe und nahm tatsächlich auch zum ersten Mal die Gerte dazu, die nun nach und nach die Hilfe geben wird. Nacariño machte auf beiden Seiten ein relativ ruhiges Kompliment und ließ sich durch die Gerte weder verwirren noch zu etwas anderem veranlassen. Super!
Danach noch eine Runde außen herum und hierbei eine Mischung aus Polka und Spanischem Schritt mit dem Fokus auf Ruhe und Rhythmus. Er machte das großartig, sehr konzentriert und gleichmäßig, und so war es das für diesen Tag – eine Runde außen rum und Kompliment rechts und links. Mag wenig sein, aber die Qualität war entscheidend, und die war einfach klasse. Nacariño durfte wieder raus und sich nass regnen lassen. Fand er weniger schlimm als ich 🙂

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Samstag, 6.8.

Endlich! Premiere in St.-Peter-Ording! Nacariño war so cool…
Wunderschöne Fotos sind hier zu sehen!

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Freitag, 12.8.

Ich habe keinen Fünfjährigen mehr… Nacariño ist nun auch sechs Jahre alt!
Herzlichen Glückwunsch, mein wunderbarer Junge…
Mir ging so viel durch den Kopf – fast ein Jahr kennen wir uns jetzt und was ist in der Zeit nicht alles passiert…
Jetzt kann ich mich nie mehr rausreden mit „er ist ja erst fünf“ – er sich aber auch nicht 🙂

Es bekam ein brau/goldenes Lederhalfter mit Strick – igitt, was nützliches, so kommt es uns vermutlich vor, wenn wir einen Pullover und Socken geschenkt bekommen! 🙂

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Sonntag, 14.8.

Wir hatten uns eine Art „GHP-Trainingsparcours“ aufgebaut, da wir Mitte September beim VFD-Turnier in Lockstedt die dortige Gelassenheitsprüfung genannt hatten.
Und das mir, die ich mich für so etwas jahrelang überhaupt nicht interessiert habe – kaum habe ich junge Pferde, müssen die für all‘ sowas herhalten!

Das taten sie, wenn auch sehr unterschiedlich. Ich hatte sie aber ziemlich gut eingeschätzt und Nacariño zuerst von der Weide geholt, da ich annahm, dass er der Coolere sein würde. Dón würde im Zweifel deutlich guckiger sein, und da ich nicht wusste, wie sich Navarre und Flamenco verhalten würden, hätte Dón sich da vielleicht noch anstecken lassen. Nacariño wird also nun schon der, den ich für den entspannteren halte…
🙂 🙂 🙂 

Es war zwar einigermaßen windstill (für hiesige Verhältnisse), aber wir waren doch überrascht, wie sehr der Flattervorhang seinem Namen gerecht wurde. Puh! 
Und so band ich erst einmal die beiden Hälften zur Seite, damit die Pferde überhaupt durchgingen. Wir hatten noch 3 Regenschirme, 2 Bälle, einige Luftballons, die zu zweit oder zu dritt an Ständern befestigt wurden, einen Rappelsack, einen Stangen-Fächer und 2 große Planen. Für Nacariño alles neu.

Er erfüllte meine Erwartungen nicht nur, er übertraf sie. Navarre gewann den heutigen Coolness-Award, aber Flami schnorchelte schon ganz schön. Nacariño ließ sich davon überhaupt nicht anstecken. Er ging anstandslos über den Stangen-Fächer, beschnupperte die Luftballons und ging verblüffenderweise auch sofort auf die Planen. Über die konnte ich sehr bald auch traben und dann sogar galoppieren. Genial!

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Auch der Flattervorhang war kein Problem – er guckte sich den an, überlegte kurz – und ging durch. Unglaublich!

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Die Bälle fand Nacariño allerdings überhaupt nicht witzig. Vor denen wollte er bitte abhauen. Er hätte es gekonnt – er tat es nicht. Er zog weg bis zum Ende des Zügels, und wo er früher nochmal nachgezogen und einfach abgehauen wäre, rollte er jetzt die Augen, blieb aber an meiner Hand. Ich lobte wie verrückt, rollte die Bälle behutsam immer mal ein bisschen hin und her, aber die fand er gruselig. Er bekommt die also mal in die Box!
🙂

Mit dem Regenschirm hatte Nacariño überhaupt kein Problem – wir können im Regen spazieren gehen! Da können auch Stangen im Weg liegen 🙂

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Den Rappelsack fand Nacariño im ersten Moment spannend, aber nicht ernstlich furchteinflößend. Ich ging langsam damit los und konnte nach kurzer Zeit damit über die Planen und durch den Flattervorhang gehen. Schließlich ließ Nacariño sich den Sack sogar auf den Rücken legen. 

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Meine Güte!!!! Mit Nacariño nenne ich mal irgendwann eine „echte“ GHP!!

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Mittwoch, 17.8.

Heute hat Nacariño seinen ersten „echten“ Fremdreitertest mit Bravour bestanden!
Ich ließ, einer sehr spontanen Eingebung folgend, Karo rauf, die ein Islandpferd besitzt und gerade erst erste Iberer-Erfahrungen sammelt.

Wir holten Nacariño von der Weide, da war er noch völlig normal, als wir jedoch gemeinsam putzten, wurde er komisch. Er wurde immer unruhiger und unsicherer und rüpeliger, fiel total in alte Verhaltensmuster zurück, einfach nur, weil er spürte, dass irgendetwas anders war, was er nicht einschätzen konnte. Es war erstaunlich, das zu beobachten, und zeigte deutlich, wie sicher er sich mit mir fühlt inzwischen und wie sehr er meine Einschätzbarkeit und „Gleichmäßigkeit“ (zumindest stimmungsmäßig, sonst würde ich das nicht von mir behaupten) schätzt und ihr vertraut, wie sehr ihn kleinste Veränderungen jedoch aus der Bahn werfen können.

Ich ritt also zuerst, fühlte an und erzählte Karo dabei, worauf ich achte, und auch da war es ein Nacariño wie vor ein paar Monaten. Er blieb alle 30 Meter stehen und war extrem unruhig. Dennoch – ich wusste, dass er Karo nicht in Gefahr bringen würde, wenn sie sich traut, sofort das zu tun, was ich ihzurufe. Sprich – im Zweifel loslassen. 

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Um Nacariño nicht noch länger auf die Folter zu spannen (der beruhigte sich allerdings gerade, schien wohl doch ein normaler Tag zu sein…), tauschten wir. Sofort flackerte die Unruhe in seinen Augen wieder auf, aber er blieb gehorsam an meiner Seite, während wir die Bügel verstellten.

Ab jetzt darf Karo weiter erzählen:

„Ich hatte nach dem „Aufruf“ neulich in dem Blog selber schon drüber nachgedacht, wie es wohl wäre, das wunderschöne Weiße zu reiten. Aber nach den ganzen Geschichten und auch der ein oder anderen Demonstration seiner Kraft habe ich mir gedacht, dass Du, liebe Corinna, diese Entscheidung treffen wirst, wenn es an der Zeit ist 🙂

Und so komisch es klingen mag, irgendwie hatte ich gestern Abend die spontane Ahnung, dass es vielleicht heute soweit ist. Als dann die Frage kam, welches der wunderbaren Pferde ich denn reiten möchte (O-Ton: welches Schweinderl hätten’s denn gern?), verstärkte sich diese Ahnung. Und als wir zur Wallach-Weide gingen, wurde sie geradezu glasklar. Aufgrund der Kenntnis der Vorgeschichte und natürlich der Verfolgung des Blogs war ich dann aber doch ein wenig aufgeregt. Das Gefühl legte sich auch erstmal nicht, vor allem, weil Nacariño auch schon beim Putzen irritiert schien, warum denn zwei Personen an ihm rumbürsten. Die von Dir schon oft beschrieben lesbaren Gedanken konnte ich tatsächlich auch (bestimmt nur Bruchstücke) beim Einflechten verstehen. Ich habe jedenfalls versucht, ihm so gut wie möglich zu antworten.

Dass ich von Dir noch ein paar Tipps vom Pferd aus bekam, beruhigte mich einerseits, andererseits beunruhigte mich die Aussage, dass Nacariño wohl ein wenig nervös war und sich fragte, was die Stimmung, die bestimmt ein wenig von Erwartung geprägt war, zu bedeuten hätte.

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Aber schneller als gedacht stellte ich meinen Fuß in den Bügel und saß drauf. Puhhh, nach einem Ausatmen und dem Feststellen, dass Nacariño nicht sofort los galoppiert und mich auf seinem Rücken ertrug entspannte ich mich. Auch die ersten Schritte fühlten sich sofort gut an. Es ist schwierig zu beschreiben, aber wir hatten schnell eine Verbindung und ich meine nicht den Zügel 🙂

Wir ritten zunächst ein paar Zirkel im Schritt und ich konnte ausprobieren, wie er auf welche Hilfen reagiert. Am deutlichsten war seine Reaktion auf ein leichtes (unbeabsichtigtes) nach-vorne-fallen. Denn dann blieb er einfach stehen. Meine letzten Bedenken verflogen und ich fing an, es zu genießen und freute mich über seine Durchlässigkeit und Reaktionsschnelle.

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Aber der nächste  Schwierigkeitsgrad ließ nicht lange auf sich warten. Linkstraversale. Das war dann schon gleich mal eine andere Geschichte. Nach einem eher holprigen Start, da ich mich erstmal erinnern und das dann auch noch umsetzen musste, gelangen uns wirklich schöne (so fühlte es sich jedenfalls an) kreuzende Schritte. Ich erklärte ihm dafür, was ich von ihm möchte und er machte bereitwillig mit, allerdings nur, solange ich alles richtig machte. Ich kam zum Treiben und durfte auch mal was korrigieren, dass hatte ich so nicht erwartet. Ich fühlte mich immer sicherer.

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Zum Antraben sollte ich dann leise Schnalzer im Piaffe-Takt setzen, damit er sich setzt, und nur ein paar Tritte traben. Da hatte ich auf einmal ganz schön viel Pferd unter mir. Aber auch nicht einen Moment das befürchtete Pulverfass, sondern eher einen vorwärts denkenden und motivierten Nacariño, der sich immer wieder artig nach den geforderten fünf (oder mehr, weil ich so schnell nicht mitgezählt hatte) Tritten durchparieren ließ. Das Parieren ging überraschend einfach für ein so kraftvolles Pferd, einfach ausatmen. Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass er schon so fein reagiert, erst recht auf einen fremden Reiter. 

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Der Galopp war dann ein Klacks, jedenfalls vom Anspringen her. Da ich ihm wohl nicht den Rahmen gab, den er brauchte, drehte er unbeabsichtigt deutlich verkleinerte Zirkel. Aber auch hier war es nur durch den Sitz möglich ihn wieder mehr nach außen zu schicken. Zurück auf der Zirkellinie konnte ich (und hoffentlich auch er) den Galopp genießen.

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Der Trab nach dem Galopp war dann allerdings weniger zum Genießen und mehr zum Leichttraben gemacht. Ich wurde quasi automatisch fast schon hoch katapultiert und musste mich erstmal sammeln. Nachdem ich auch noch einmal die andere Hand im Galopp testen durfte, genau so schön, sollte ich dann auf einfach mal die Zügel wegwerfen. Da ich inzwischen so viel Vertrauen zu ihm gewonnen hatte, war das gar kein Problem. Ein tolles Gefühl, das einfach schlecht zu beschreiben ist!

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Im Anschluss machten wir noch ein wenig kombinierte Handarbeit. Ich also weiter oben drauf und Corinna am Boden. Zuerst der Spanische Schritt, ich sah von oben oft nur ein wenig Bein, merkte aber deutlich die sehr aktive Schulter. Zwischendurch baute Nacariño mal den ein oder anderen Steigeansatz ein, wenn ich zu langsam mit dem „Weiter!“ war und ihn zum Stehen kommen ließ.
Im Anschluss daran machte er tatsächlich erst einzelne, dann drei oder vier sehr deutlich fühlbare Piaff-Tritte. Und natürlich kam dann noch ein wenig (gewolltes) Steigen. Das war ein ganz abgefahrenes Gefühl, weil er das gefühlt in Zeitlupe machte, so dass ich immer genügend Zeit hatte, mich darauf vorzubereiten und nicht zu weit nach vorne zu lehnen. 

Ich stieg ab und war selig. Einerseits die Ehre, als eine der Ersten dieses Pferd reiten zu dürfen, und andererseits, weil dieses Pferd so wunderbar ist. Mein erster Satz war glaube ich, dass ich noch nie ein Pferd geritten habe, das so leicht ist, also so gut und fein auf Hilfengebung reagiert. Er hat mir aber auch gezeigt, dass Reiten aus der Beachtung von unzählig vielen Kleinigkeiten besteht und man sehr wohl aufpassen muss, dass man nicht etwas vergisst. Vielen lieben Dank!!!!“

Tatsächlich hatte ich mit Nacariño ja noch nie unter einem anderen Reiter wirklich gesehen – einer meiner ersten Ausrufe war dann auch „Mein Gott, was für ein schönes Pferd!“, als er sich unter Karo um mich herum bewegte.

Und somit hatte er ja auch noch nie kombinierte Arbeit an der Hand gemacht und tatsächlich durfte ich hier ganz bewusst, wenn auch extremst behutsam, nach einigen halben Tritten fragen, die er ohne große nach-oben-Gedanken toll durchließ.

Und er machte sein erstes Kompliment unter dem Reiter! Rechts und links! Das Gewicht störte ihn überhaupt nicht, er schien es überhaupt nicht wahrzunehmen, war voll bei mir.

Das war absolut großartig gewesen.
Mein toller, toller Junge!
Ich bin so stolz auf Dich!

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Ich hatte mir danach ja ein ziemliches Ding erlaubt… Ich brauche gar keinen jungen, wilden Pferde, um von denen runterzufallen, ich kann mir auch am Boden gehörig weh tun.

Ich hatte frei mit Nacariño gespielt und bin neben ihm galoppiert. Eine Hand in seiner Mähne, wir galoppieren so nebeneinander her, da bleibt meine Stiefelspitze im Sand stecken, der Schwung riss mich mit und ich schlug so dermaßen der Länge nach hin, dass ich den ganzen Mund voll Sand hatte und über meiner linken Seite die Sterne kreisten, die sonst im Comic immer über den Köpfen der Leute kreisen. Also meine Hüfte hatte sozusagen eine Gehirnerschütterung. Oder so.

Ich kam wieder auf die Füße, lief nochmal mit (das war dämlich, war mir aber in dem Moment nicht so klar). 
Später fing dann so einiges an, weh zu tun, ich dachte mir nicht viel dabei.

Am nächsten Morgen überlegte ich ernsthaft, wie ich aus dem Bett kommen sollte. Eine schmerzfreie Variante gab es nicht. Ich bekam den Tag irgendwie rum, sitzen und liegen war übel, irgendwie behutsam bewegen war noch am besten. An irgend etwas mit den Pferden war nicht zu denken.

Am nächsten Morgen hoffte ich auf Besserung – aber es war noch schlimmer. Und so verbrachte ich das Wochenende unter Drogen am Richtertisch des Landesbreitensportturniers in Bad Segeberg und fühlte mich wirklich mal alt…

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Dienstag, 23.8.

Was uns nicht umbringt, macht uns härter, und so setzte ich mich vorsichtig auf Dón, was beim ersten Mal fürchterlich war, aber danach sortierten sich meine Knochen wieder in die richtige Reihenfolge. Der erste Ritt auf Nacariño war echt unangenehm, also genossen wir das Stoppelfeld, das sowieso nicht lange da sein wird. Nacariño brüllte ganz Alveslohe zusammen, weil er die Traber sah und die antworteten auch noch. Nach zwei sehr frischen Galopps wurde er aber entspannter und die letzte Runde galoppierten wir am durchhängenden Zügel. Tat noch ganz schön weh, aber schön war’s trotzdem!

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Mittwoch, 24.8.

Heute gab es mal Fotos, und zwar so echte Mädchen-Bilder. Und da ich von beiden Pferde welche habe, sind die hier zu sehen!

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Danach gab es noch ein paar tolle Momente auf der Weide…

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Donnerstag, 25.8.

Ich fühlte mich wieder fitter und so wagte ich eine Premiere – Halsring und Handpferd!
Da auch dies natürlich beide Pferde betraf, ist der Bericht hier zu lesen 🙂

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Freitag, 26.8.

Ich musste wieder auf’s Pferd, schließlich wollen wir am Sonntag nach Ruschwedel, und Nacariño möchte ich vorher schon gerne noch einmal fühlen.

Das war auch gut so, er war Sturm und Drang und kaum zu sitzen, was aber auch an meinen schon noch spürbar gestauchten Knochen lag. Ich ließ mich los, so gut es ging, aber schön war das nicht. Nacariño wirkte auch ein wenig verwirrt und schließlich unwirsch, weil ich mich so schlecht anpassen konnte. Er ging nette Seitengänge, hampelte aber auch viel rum, also als misslungene Generalprobe war das schon nicht schlecht.

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 Samstag, 27.8.

Die Zäumungen für morgen wurden angepasst und dann ritt ich noch einmal. Auf Trense, nicht so, wie gestern, einhändig blank, und das Gefühl war besser, ich konnte mich auch etwas mehr loslassen. Wie ich mich kenne, merke ich von meinen Blessuren am Sonntag in der Show nichts mehr 🙂

Am späten Nachmittag wurden beide gewaschen, um ersten Mal standen sie dafür gemeinsam auf dem Waschplatz und das ging gut und machte mehr Spaß, als einen nach dem anderen zu waschen, während der andere im Stall rumquakt.

Da standen meine wunderschönen Schimmel, alles war gepackt, mich erwartete noch ein langer Abend des Texte schreibens und ausdruckens, aber wir wollten ja auch erst um 9.00 los am nächsten Morgen, also alles gut. Freu!

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Sonntag, 28.8.

Nacariño ging gar nicht so gut auf den Hänger wie gehofft – er warf sich sogar einmal zurück und hängte sich kurz in sein spezielles Verladehalfter (ich werde mich hüten, mit einem anderen zu verladen, das dauert noch eine Weile), kam dann aber schließlich hoch. Beim Fahren allerdings standen beide super und sie kamen auch super entspannt in Ruschwedel an.

Der Bericht zu diesem verrückten Tag ist hier zu lesen!

Beim Verladen zurück machte Nacariño mir die große Freude, ohne weitere Hilfe hochzugehen. Damit hatte ich nach heute morgen nicht gerechnet, und das war auch das erste Mal, dass er keinen Schubs brauchte für den Heimweg. Super!

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Dienstag 30.8.

Am Montag hatte Nacariño verdient frei. Am Dienstag jedoch zog es mich auf’s Stoppelfeld. So eine lange Lebensdauer haben die hier bekanntlich nicht.

Ich ging allerdings nicht nur mit ihm, sondern zum allerersten Mal überhaupt mit meinem kompletten Trio gleichzeitig los!
Den Bericht und die Fotos von diesem tollen Erlebnis gibt es hier

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Mittwoch, 31.8.

Ein Jahr… Heute vor einem Jahr ist er hier angekommen… Und hat uns terrorisiert…
Wir ließen die erste Zeit Revue passieren, Nacariño hörte zu und fragte sich, von welchem komischen Pferd wir da erzählen…

Ich bin so, so froh, dass alles so gekommen ist, wie es gekommen ist. Ich lese gerade die ersten Berichte noch einmal und kann es manchmal selbst nicht fassen. Manches ist erst ein Jahr her, manches schon… Was hat sich in diesem einen Jahr getan. Unglaublich.

Ich liebe dieses großartige Pferd so sehr. Er ist so, so richtig für mich. Und ich für ihn, wie er mir immer wieder bestätigt. Wunderbarer Nacariño, wie schön, dass Du mich gefunden hast!

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